Turmhügelburg Leinroden

Die Turmhügelburg Leinroden, auch Burg Roden genannt, ist die Ruine einer Höhenburg vom Typus einer Turmhügelburg (Motte) auf 394 m ü. NN südlich von Leinroden, Ortsteil der Gemeinde Abtsgmünd, auf einem Burghügel am Abhang des Leintals im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und 1147 wird erstmals ein Odalrich de Roden als Besitzer erwähnt. Als weitere Besitzer werden 1354 die Familie von Pfahlheim, 1369 die Familie von Zipplingen, 1377 die Familie von Rechberg, 1409 die Familie von Woellwarth, 1815 der Freiherr von Uechtritz, 1910 Dr. Walter Schuster und 1933 Frau Gertrud Weise-Andreae genannt. Heute ist die Burg im Privatbesitz.

Der Burghügel der Motte aus der Stauferzeit hat eine Höhe von 15 bis 20 Metern, der Bergfried mit Buckelquadermauerwerk eine Höhe von 20 Metern mit einem 6 Meter hohen Eingang und einer Grundfläche von 8,5 × 8,5 Metern und ist in halber Höhe erhalten. Der Fachwerkoberbau stammt aus dem 16. bis 17. Jahrhundert. Der Burggraben ist erhalten.

Schlösser: Schloss Adelmannsfelden | Schloss Baldern | Schloss Böbingen | Schloss Dambach | Schloss Dorotheenhof | Schloss ob Ellwangen | Schloss Essingen | Schloss Fachsenfeld | Schloss Heubach | Schloss Hohenroden | Schloss Hohenstadt | Schloss Horn | Schloss Kapfenburg | Schloss Laubach | Schloss Leinzell | Schloss Lindach | Schloss Neubronn | Schloss Schechingen | Schloss Tannhausen | Schloss Untergröningen | Schloss Utzmemmingen | Schloss Wagenhofen | Schloss Wasseralfingen | Schloss Wört | Stolch’sches Schloss

Burgen und Ruinen: Alte Bürg (Riesbürg)&nbsp

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;| Burgstall Agnesburg | Burgstall Baierstein | Burg Bargau | Burg Degenfeld | Burg Flochberg | Burg Granegg&nbsp

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;| Burgruine Gromberg | Burg Herlikofen | Burgruine Hohenalfingen | Ruine Hohenrechberg | Burg Kocherburg | Ruine Lauterburg | Turmhügelburg Leinroden | Burg Niederalfingen | Burgstall Rechbergle | Burg Reichenbach | Burgruine Rosenstein | Burg Schenkenstein | Burgstall Schlössle | Burg Stubenberg | Schloss Unterschneidheim | Burgruine Waldau | Burg Waldstetten | Burgstall Winken | Burgruine Wöllstein

Barbara Kaudelka

Barbara Kaudelka (* 27. Februar 1981 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin und Sprecherin.

Barbara Kaudelka wurde in Wien geboren und wuchs dort und in Weißenkirchen in der Wachau auf. Nach der Matura 1999 studierte sie Geschichte und Publizistik und arbeitete zunächst als freie Journalistin u. a. bei diversen nationalen Medien, unter anderem der NÖN-Krems. 2002 begann sie ihr Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien, das sie 2006 abschloss.

Es folgten Engagements am Theater, unter anderem am Theater der Jugend

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, am Ensembletheater, sowie erste Rollen in nationalen und internationalen TV- und Filmproduktionen wie SOKO Donau

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, Unser Charly, Auf Wolke 7 oder Katharsis. 2007 war sie in der Daily Soap Mitten im 8en in der durchgehenden Hauptrolle der Lisa Moizi zu sehen. 2008 spielt sie bei den Maria Enzersdorfer Festspielen in Der Talisman von Johann Nestroy die Gänsehüterin Salome Pockerl. 2009 wurde sie ans Theater Scala engagiert, um in Shakespeares Drama Hamlet als Ophelia auf der Bühne zu stehen. Im selben Sommer, wieder im Rahmen der Nestroy-Festspiele Maria Enzersdorf, gab sie die Thekla im Mädl aus der Vorstadt unter der Regie von Elfriede Ott.

Des Weiteren war Barbara Kaudelka in der vom ORF und Sat.1 produzierten Krimikomödie Tante Herthas Rindsrouladen an der Seite von Robert Palfrader, Henning Baum und Janine Kunze zu sehen. Es folgte die ORF/Sat1-Produktion Molly & Mops und unter der Regie von Leopold Bauer wirkte Kaudelka auch in der zweiten und dritten Staffel der Erfolgsserie Die Lottosieger mit. Im Frühjahr 2012 wurde der Sat1/ORF-Quotenhit Verfolgt – Der kleine Zeuge ausgestrahlt, in dem sie neben Fritz Carl, Marie Zielcke u.a. zu sehen war. In der österreichischen Kinofilmproduktion Zweisitzrakete war Kaudelka unter der Regie von Hans Hofer neben Manuel Rubey, Simon Schwarz, uvm. im feschen Polizistinnenduo mit Mirjam Weichselbraun zu sehen.

2013 gab Kaudelka ihr US-Filmdebüt und stand an der Seite von Hollywoodstar Piper Perabo und James-Bond-Bösewicht Simon Kassianides für die Emmy-nominierte US-Serie Covert Affairs vor der Kamera. Im selben Jahr spielte sie in der ORF Thriller-Serie Janus unter der Regie von Andreas Kopriva und an der Seite von Franziska Weisz, Andreas Kiendl, Morteza Tavakoli, Christopher Schärf uvm. die Assistentin des forensischen Psychologen Leo Benedikt (Alexander Pschill)

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.

Boize

Boize in Höhe des Ortes Schwartow

Die Boize ist ein 30 Kilometer langer rechter Nebenfluss der Sude im Norden Deutschlands.

Der Fluss entspringt westlich des Schaalsees und des Seedorfer Küchensees im Osten Schleswig-Holsteins nahe dem Ort Seedorf auf einem Höhenniveau von etwa 40 m&nbsp

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;ü. NHN in einem Waldstück namens Birkenort. Von hier an verläuft die Boize in südlicher Richtung anfangs noch sehr kurvenreich, bis sie auf einem Teilstück östlich von Gudow die Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bildet.

Auf mecklenburgischem Territorium unterquert die größtenteils begradigte Boize bei Lüttow-Valluhn die Bundesautobahn 24 und verläuft von hier an parallel zur Bundesstraße 195. In Boizenburg/Elbe speist die Boize ein ringförmiges Grabensystem um die Innenstadt mit Wallanlage. Die letzten Meter des Flusses sind als Hafenanlage ausgebaut, an der sich auch die alte Elbewerft Boizenburgs befand. Hier am nördlichen Zipfel des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern mündet die Boize in die Sude, die selbst nach wenigen Metern rechtsseitig in die Elbe fließt.

Die Mündung der Sude wurde etwa 1983 vom Ort Gothmann in die Boizenburger Hafeneinfahrt verlegt, so dass die Boize zum Nebenfluss der Sude wurde. Zuvor mündete die Boize direkt in die Elbe.

Die Quelle der Boize liegt südlich der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide, denn während das Wasser über Sude und Elbe in die Nordsee gelangt

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, entwässert der nur wenige Kilometer nördlich der Quelle gelegene Ratzeburger See über die Wakenitz in die Ostsee. Nebenflüsse der Boize sind unter anderem der Grenzgraben Klein-Zecher, der Gudower Grenzgraben, der Waldmoorbach, der Färbergraben und zahlreiche Entwässerungsgräben.

Das Aktionsbündnis Pro Boize setzt sich für eine schonende Gewässerunterhaltung, Renaturierung und den Rückbau von Wehren ein, um Fischen den Aufstieg zu ermöglichen und den ökologischen Zustand des Gewässers zu verbessern.

2010 erfolgte zwischen der Autobahn 24 und Greven eine ökologische Sanierung der Boize durch den Wasser- und Bodenverband Boize-Schaale-Sude mit Mitteln der EU.

Im Februar 2014 wurde die starke Verkrautung der Boize in Höhe Gewerbegebiet an der Autobahn 24 beseitigt.

Verschilfte Boize südlich der Autobahn 24 im Frühjahr 2012

Fischtreppe am Wehr Gresse Bild 1

Fischtreppe am Wehr Gresse Bild 2

Zulauf der Boize in das Boizenburger Stadthafen-Becken

die Sude vereinigt sich mit der Boize

Tore Brunborg

Tore Brunborg (* 20

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. Mai 1960 in Trondheim) ist ein norwegischer Jazz-Saxophonist.

Brunborg kam 1979 nach Bergen, wo er Mitglied des Knut Kristiansen / Per Jørgensen Quintet wurde. Nach dem Besuch der Toneheim Folk High School absolvierte er von 1980 bis 1983 ein Jazzstudium am Trøndelag Music Conservatory. Bereits während der Studienzeit war er in zahlreichen Bands aktiv: der Gunnar Berg’s Kapell, dem Bjørn Klakegg Quintet, dem Trondheim Sympatiorkester, dem Per Husby Quintet, Espen Rud’s Kråbøl und dem Jazz Punk Ensemble.

1982 trat er dem Quintett von Arild Andersen und Jon Christensen bei, das seit 1983 als Masqualero bekannt wurde. Mit dieser Band bereiste er Europa und die USA. Er spielte 1983 mit Jon Eberson und 1984 mit Espen Rud eine LP ein und arbeitete in der Folgezeit mit der Trondheimer Band Plumbo, der Gruppe von Bo Stief in Kopenhagen, 1985 bis 1986 mit dem Little Frøen Saxophone Quartet und 1986 bis 1987 mit der Bjørn Alterhaug Band. Es folgten Aufnahmen für Odin mit dem Vigleik Storaas Quartet und der Gruppe Oslo 13. Daneben arbeitete er mit Alfred Janson, Jon Balke und Chick Lyall.

1989 wurde er Mitglied des Rita Marcotulli Quartet und arbeitete ab 1990 mit der Kjersti Stubø Band, ab 1992 mit der Band Ab und Zu und ab 1993 mit Jon Balkes Magnetic North Orchestra. Er spielte Aufnahmen mit Arild Andersen, Knut Kristiansen, Knut Værnes und Lars Danielsson, Mikhail Alperin, Jan Gunnar Hoff, Anders Kjellberg und Billy Cobham ein. 1997 brachte er mit Kjetil Bjerkestrand das erste Album (Prima Luna) unter eigenem Namen heraus.

2012 wurde er mit dem Buddyprisen, dem wichtigsten Jazzpreis Norwegens, ausgezeichnet.

Heinz Wittig (SED)

Heinz Wittig (* 2. März 1921 in Kauern, Kreis Gera; † 14. September 1989) war ein deutscher Politiker (SED) mcm taschen sale.

Wittig, Sohn eines Maurers und einer Landarbeiterin, lernte nach der Volksschule zwischen 1935 und 1938 ebenfalls Maurer. Anschließend war er im Beruf tätig und leistete von 1939 bis 1945 Kriegsdienst bei der Wehrmacht.

Zusammen mit seinem Vater übernahm er 1945 eine sechs Hektar große Neubauernwirtschaft in Kauern. Seit 1965 staatlich geprüfter Landwirt qualifizierte sich Wittig 1969 zum Agraringenieur. Im Jahr 1945 trat er der SPD bei und wurde 1946 Mitglied der SED. Von 1946 bis 1956 war er Mitglied der SED-Kreisleitung Gera. Zwischen 1948 und 1953 war er Bürgermeister in Kauern und initiierte dort im Juli 1952 die Gründung der LPG „Wilhelm Pieck“, der ersten im Bezirk Gera. Von 1953 bis 1963 war er Vorsitzender der LPG, einer der leistungsstärksten und bekanntesten LPG der DDR

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. Ab 1954 war er Mitglied der SED-Bezirksleitung Gera, von 1956 bis 1960 Kandidat, von 1960 bis 1962 Mitglied ihres Büros. Von März 1963 bis 1986 fungierte er als Vorsitzender des Bezirkslandwirtschaftsrates bzw. als Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Bezirkes Gera für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft. Von März 1967 bis März 1976 war er auch Mitglied des Sekretariats der SED-Bezirksleitung Gera, blieb dann bis zu seinem Tod Mitglied der Bezirksleitung. Von November 1971 bis Juni 1986 war er Abgeordneter des Bezirkstages Gera.

Auf dem V. Parteitag der SED im Juli 1958 wurde er zum Kandidaten und am 23. Mai 1959 von der 5. ZK-Tagung zum Mitglied des ZK der SED gewählt. Am 27. Februar 1966 erfolgte auf dem IX. Deutschen Bauernkongress seine Wahl in den Landwirtschaftsrat der DDR

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. Ab 1968 war er Mitglied des Rates für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR. Im März 1986 trat Wittig in den Ruhestand. Im April 1986 war er als Parteiveteran Delegierter des XI. SED-Parteitages, wurde jedoch nicht wieder in das ZK gewählt.

Cricetulodon lucentensis

Cricetulodon lucentensis ist eine der Gattung Cricetulodon zugeordnete, ausgestorbene Art der Mäuseartigen und aus dem Oberen Miozän Spaniens bekannt.

Cricetulodon lucentensis besitzt in jeder Kieferhälfte drei Backenzähne. Der erste Unterkieferbackenzahn ist etwa 2,14 Millimeter lang und 1,31 Millimeter breit, das Anteroconid ist einfach. Der dritte Oberkieferbackenzahn und der dritte Unterkieferbackenzahn sind klein. Protocon und Protoconid sowie manchmal das Hypoconid können durch ein unterschiedlich entwickeltes Cingulum von der Zahnkante getrennt sein

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.

Cricetulodon lucentensis ist aus dem mittleren Turolium Spaniens vor 7,75 bis 7

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,0 Millionen Jahren bekannt.

Das Typusexemplar mit der Inventarnummer RGM 404677 ist der erste Backenzahn einer rechten Unterkieferhälfte. Dieses sowie zwei weitere Exemplare wurden bei Crevillente () in der Provinz Alicante entdeckt.

Matthijs Freudenthal, José Ignacio Lacomba und Elvira Martín-Suárez beschreiben die Art 1991 als Neocricetodon lucentensis. Freudenthal und Mitarbeiter (1998) ordnen sie der Gattung Cricetulodon zu.

Will Vesper

Will Vesper (* 11. Oktober 1882 in Barmen; † 11. März 1962 auf Gut Triangel bei Gifhorn) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker.

Der Sohn einer protestantischen Bauernfamilie studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte und Germanistik. Ab 1906 war er beim Verlag C. H. Beck als literarischer Beirat und Übersetzer tätig. Im selben Jahr heiratete er Käte Waentig (* 1879 in Zittau), die ältere Schwester des späteren Höri-Künstlers Walter Waentig. Sie illustrierte einige seiner Werke, z.B. Die Ernte aus acht Jahrhunderten deutscher Lyrik (1906–1908). 1913/1914 war er in Florenz. Am Ersten Weltkrieg nahm Vesper von 1915 bis 1918 zuerst als Infanterist und gegen Kriegsende als „wissenschaftlicher Hilfsarbeiter“ im Generalstab teil. 1919 zog er mit seiner ersten Frau nach Meißen.

Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Leiter des Kulturteils der Deutschen Allgemeinen Zeitung von 1918 bis 1920 betätigte Vesper sich von 1923 bis 1943 als Herausgeber der Zeitschrift Die schöne Literatur (später unter dem Titel Die Neue Literatur), die zur führenden NS-Literaturzeitschrift wurde. Daneben veröffentlichte er eigene Romane, Erzählungen und Gedichte. Seine Werke befassten sich überwiegend mit der deutschen Vergangenheit und vor allem der germanischen Urzeit. In ihnen vertrat er eine dezidiert nationalistische Auffassung, die ihn, zusammen mit einer Glorifizierung und Verherrlichung der Liebe zu Scholle, Mutterschaft und Krieg, als Repräsentanten der NS-Ideologie prädestinierten. Sein bekanntestes Werk, Das harte Geschlecht, über die Christianisierung Islands erschien 1931 und wurde im Mai 1933 im Völkischen Beobachter als „blutsatt durchtränkter Nordlandroman“ gefeiert.

Bereits Anfang der 1930er Jahre konnte Vesper vom Bertelsmann-Verlag als Autor gewonnen werden.

1931 trat Vesper, der laut Thomas Mann schon „immer einer der ärgsten nationalistischen Narren“ gewesen war, in die NSDAP ein. Nach dem Ausschluss missliebiger Schriftsteller aus der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste, wie Thomas Mann, Leonhard Frank und Alfred Döblin, rückte Vesper 1933 neben Hans Friedrich Blunck, Hans Carossa, Hans Grimm und anderen in die Dichterakademie ein. Bei der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Dresden hielt Vesper die Festrede. Er gehörte auch zu den 88 Schriftstellern, die im Oktober 1933 das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler unterzeichneten.

In seiner Literaturzeitschrift Die Neue Literatur übte Vesper eine Art private Nachzensur aus, indem er Schriftsteller und Verlage, die nicht seinen persönlichen Vorstellungen entsprachen, regelrechten Diffamierungskampagnen aussetzte. Im Februar 1937 erschien beispielsweise ein vom nationalsozialistischen Rassismus geprägtes Pamphlet, in dem Vesper gegen „jüdische“ Verleger wetterte: „Wenn ein deutsches Mädchen ein Verhältnis mit einem Juden hat, so werden beide wegen Rassenschande mit Recht verurteilt. Wenn ein deutscher Schriftsteller und ein deutscher Buchhändler ein Verhältnis mit jüdischen Verlegern eingeht – ist das nicht eine weit schlimmere und gefährlichere Rassenschande?“

Da Vesper auch vor Angriffen auf die staatliche Schrifttumslenkung nicht zurückschreckte, verlor er zunehmend an Rückhalt, so dass er sich 1936 von seinen Ämtern auf das Gut seiner zweiten Frau Rose Vesper (verwitwete Rimpau) in Triangel bei Gifhorn zurückzog. Hier betätigte er sich als Landwirt, gab aber weiterhin seine Literaturzeitschrift bis zum Jahre 1943 heraus.

Vesper stellte sich wie kaum ein anderer Schriftsteller in den Dienst der nationalsozialistischen Propaganda und polemisierte, neben reiner Parteidichtung und zahlreichen „Führergedichten“, besonders aggressiv gegen nicht genehme Schriftstellerkollegen, vor allen die Exilanten. Ein Beispiel dafür: Vesper hetzte im Februar 1937 gegen den Verlag Dr. Rolf Passer (früher Epstein), der die schlimmsten Deutschenhasser wie Urzidil und den üblen Geschichtsfälscher Tschuppik verlegt und Werke voll Fäulnis und Niedertracht nach Deutschland schmuggelt, wie das eben erschienene angeblich aus dem Amerikanischen übersetzte Buch „Die Asiaten“ von Frederic Prokosch, dem man sicher kein Unrecht tut, wenn man ihn für einen Juden hält. Jedenfalls sein „Roman einer Reise“ ist jüdisch, nihilistisch und voll zersetzenden Geschwätzes. Ein geistiger Warenhausschwindel für dumme Intellektuelle, der aber eine teuflische Müdigkeit und Lasterhaftigkeit ausstrahlt. (…)

Es genügt aber nun keineswegs, daß man eine einzelne solche Ratte erwischt und hinauswirft. Es gilt einen Weg zu finden, das deutsche Volk vor der schleichenden Hinterhältigkeit aller jüdischen Verlage der Welt unbedingt zu schützen. Bücher aus Judenverlagen müssen in deutschen Buchhandlungen als jüdisch gekennzeichnet werden. Kann man die Verleger draußen nicht fassen, dann müssen die deutschen Buchhändler selbst einen Weg finden, Bücher aus Judenverlagen deutlich als solche kenntlich zu machen. Die Liste der offenen und getarnten Judenverlage kann jeweils mitgeteilt werden. Die Bücher dieser Verlage müssen dann ein deutliches Kennzeichen tragen, etwa den Stern Judas. Wir verlangen nichts als Offenheit. Wer kann dagegen sein oder sich darüber beklagen, wenn er nicht im Dunkeln Schändliches oder Schädliches zu verbergen hat?

Bereits 1935 hatte Vesper in einem Alleingang versucht, auf die national gesinnten Autoren des österreichischen Zsolnay Verlags einzuwirken, da dieser ein Judenverlag sei.

Nach dem Krieg war Vesper als Herausgeber im Bertelsmann-Verlag tätig. Er engagierte sich weiterhin in rechtslastigen Kreisen durch Lesungen auf Dichtertagen bei Hans Grimm in Lippoldsberg sowie auf dem Gut seiner Frau in Triangel bei Gifhorn. Im Park des Gutes ließ er Katzen als „die Juden unter den Tieren“ erschießen. Am 11. März 1962 starb er auf dem Gutshof. In der Sowjetischen Besatzungszone wurden mehrere Werke von Vesper auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt

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.. Dies gilt auch für die österreichische Liste der gesperrten Autoren und Bücher.

Bekannt wurde auch sein Sohn Bernward Vesper, dessen Roman Die Reise (1977) unter anderem das zwiespältige Verhältnis zum Vater aufarbeitet.

Finhaut

Le Châtelard

Finhaut ist eine politische Gemeinde des Bezirks Saint-Maurice im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz.

Zur Gemeinde Finhaut gehören auch die Ortschaften Giétroz und Le Châtelard. Letztere teilt sich wiederum in die alte Kernsiedlung Châtelard-Village und die Grenzsiedlung Châtelard-Frontière.

Finhaut liegt im oberen Trienttal, das vom Trient, einem Nebenfluss der Rhone, durchflossen wird.

Die Grenze zu Frankreich markieren eine Reihe von Bergspitzen der Walliser Alpen: Pointe de la Finive (2’838 m ü. M.), Le Cheval Blanc (2’831 m ü. M.), Pointe de la Terrasse (2’732 m ü. M.) und Les Perrons (2’674 m ü. M.). Diese vier Spitzen im Westen der Gemeinde umschliessen ein Tal in welchem der Lac du Vieux Émosson durch die Bogenstaumauer Vieux-Émosson (fertiggestellt 1955) aufgestaut wird. Im Osten, in Abflussrichtung liegt der Émosson-Talkessel, wo auf Gemeindegebiet der untere Teil des Lac d’Émosson liegt, der von der Bogenstaumauer Émosson (fertiggestellt 1975) aufgestaut wird. La Barberine, der nach Süden verlaufende Seeabfluss, bildet die Grenze zu Frankreich, die im Bereich der Staumauer Gegenstand eines Gebietsabtausches war

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. Im Tal des nach Osten fliessenden Eau Noire, in welches die Barberine mündet, liegen linkerhand die Ortschaften Le Châtelard-Frontière, Le Châtelard-Village und davon etwas oberhalb Giétroz, am Hang des Bel Oiseau (2’628 m ü. M., südlicher Gipfel) – L’Eau Noir bildet zudem die Gemeindegrenze zu Trient. Nördlich der in Trient liegenden Tête Noire (1’199 m ü. M.) mündet Eau Noire in Le Trient und damit ins Haupttal; nördlich des Zusammenflusses liegt an Südhanglage die Ortschaft Finhaut. Östlich von Finhaut verläuft die Gemeindegrenze zu Salvan, die vom Eau Noir, den Tête de la Boffa (1’426 m ü. M.) einschliessend einen Bogen auf den Mont de la Barme (2’307 m ü. M.) beschreibt und nach Westen hinüber zum niedrigsten der drei La Rebarme-Gipfel (2’421 m ü. M.) verläuft. In südwestlicher Richtung verläuft die Grenze quer über den Hang der Dent de Fenestral zum nördlichen Gipfel des Bel Oiseau (2’643 m ü. M.). Zwischen dem Bel Oiseau und dem Oeil de Boeuf (2’653 m ü. M.), auf das die Pointe de la Finive folgt, liegt das Vallon de Barberine, in welchem der Lac d’Émosson liegt. An der schmalsten Stelle zwischen dem Vallon und dem Émosson-Talkessel verläuft die Gemeindegrenze, zudem liegt dort auch die alte Gewichtsmauer Barberine (fertiggestellt 1925), die sich mitten im vergrösserten See befindet.

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn (von Norden her): Salvan und Trient

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. Im Süden und Westen grenzt Finhaut an das Département Haute-Savoie in der Région Auvergne-Rhône-Alpes in Frankreich; die französische Gemeinde Vallorcine ist eine direkte Nachbargemeinde.

Im Jahr 2012 entdeckte ein Forscherteam der beiden Naturkundemuseen von Basel und Genf versteinerte, 240 Millionen Jahre alte Reptilienfährten von Archosauriern, die Vorfahren der Dinosaurier. Diese Fährten entstanden bevor sich die Alpen auffalteten und sich an deren heutiger Stelle eine Flussebene befand. Durch letzteren Vorgang befinden sich die Vieux Emosson genannte Fundstelle heute auf einer Höhe von 2’400 m ü. M..

Die Kantonsstrasse von Vernayaz über Finhaut in Richtung Chamonix wurde 1867 fertiggestellt. Einen Eisenbahnanschluss erhielt die Gemeinde 1906 mit der Eröffnung der meterspurigen Bahnlinie von Martigny über Le Châtelard und Vallorcine nach Chamonix, deren Schweizer Abschnitt durch die Martigny-Châtelard-Bahn (MC) erstellt wurde. Die Gemeinde wird über drei Bahnstationen vom sogenannten Mont-Blanc-Express erschlossen, Betriebsgesellschaft ist seit Fusion der Martigny-Châtelard-Bahn mit anderen Unternehmen die Transports de Martigny et Régions (TMR).

Die touristische Hauptattraktion hängt eng mit dem Kraftwerksbau zusammen. Bereits die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) nutzten für die Erschliessung der Baustellen die MC und erstellten anschliessende Transportbahnen, darunter eine 1920 eröffnete Standseilbahn von Châtelard zum Wasserschloss des Kraftwerks. Nachdem die SBB kurz vor Fertigstellung der neuen Staumauer Émosson über einen Abbruch nachdachten, wurde die SA des Transports Émosson-Barbarine gegründet um die Standseilbahn vor dem Abbruch zu bewahren. Auch ein Teil der zum Abbruch vorgesehenen Transportbahn, einer Feldbahn mit 600&nbsp

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;mm Spurweite konnte gerettet und für den touristischen Betrieb als Petit Train Panoramique d’Émosson hergerichtet werden. Die Bahnen wurden zusammen mit einer Zahnradbahn bei der Émosson-Staumauer 1975 eröffnet.

Zwischen 1989 und 1991 wurde die inzwischen viel zu kleine Zahnradbahn vom Fuss der Staumauer zum See durch den modernen Minifunic ersetzt. Das Unternehmen änderte den Namen Ende 1999 in Trains Touristiques d’Émosson und Anfang 2004 schliesslich in Parc d’Attractions du Châtelard VS SA. Die drei Bahnen erschliessen ein Wandergebiet, zu dessen beliebtesten Route der Aufstieg zum Lac du Vieux Émosson gehört, an dessen Ufer im Sommer Dinosaurierspuren besichtigt werden können.

Seit den 1920er-Jahren prägt die Energiewirtschaft die Gemeinde. Sie ist seit 1925 Standort von SBB-Kraftwerksanlagen: der Staumauer Barberine und des Kraftwerks Le Châtelard, der ersten Kraftwerkstufe deren abgearbeitetes Wasser in weiteren talwärts liegenden Kraftwerken nochmals genutzt wird. Seit 1955 stehen der Lac du Vieux Émosson samt zugehöriger Staumauer Vieux Émosson in der Gemeinde. Den bisher letzten Ausbau erfuhren die Anlagen 1975 mit Inbetriebnahme der Staumauer Émosson, durch welche der südliche Teil des vergrösserten Lac d’Émosson ebenfalls in der Gemeinde zu liegen kommt.

Diese letzte Ausbaustufe erforderte einen Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Frankreich, über den ein Gebietstausch vorgenommen wurde, damit die Landesgrenze so verschoben werden konnte, dass die Staumauer vollständig auf Schweizer Gebiet zu liegen kommt. Im Gegenzug hat auch Frankreich ein Nutzungsrecht an der Anlage, die von der Electricité d’Émosson betrieben wird. Für die mit Frankreich vertraglich vereinbarte Nutzung wurden zusätzliche Kraftwerkszentralen errichtet, darunter La Barberine an der Grenze zwischen Vallorcine und Le Châtelard-Frontière. Den Talboden bei Finhaut prägen heute insbesondere die Ausgleichsbecken unterhalb der Kraftwerke Le Châtelard und La Barberine.

Collonges | Dorénaz | Evionnaz | Finhaut | Massongex | Saint-Maurice | Salvan | Vernayaz | Vérossaz

Ehemalige Gemeinde: Mex

Kanton Wallis | Bezirke des Kantons Wallis | Gemeinden des Kantons Wallis

Foyle Valley Railway

Die Foyle Valley Railway ist ein seit April 2002 geschlossenes Eisenbahnmuseum in Derry, Nordirland mit einer eigenen, inzwischen stillgelegten, 4,8 km langen, eingleisigen Museumsbahn.

Das Museum wurde 1989 vom Stadtrat von Derry und der North West of Ireland Railway Society auf einem Teil des Geländes der am Westufer des River Foyle verlaufenden Bahnstrecke eröffnet, die früher durch das County Donegal Railways Joint Committee (CDJRC) bzw mcm taschen sale. durch die Great Northern Railway betrieben worden war. Das Gebäude an der Londonderry Foyle Road und die Gleisanlagen mit einer Spurweite von 3 Fuß (914 mm) gehörten früher zum Endbahnhof der von Omagh über Strabane nach Derry verlaufenden Eisenbahn.

Seit April 2002 ist es wegen unzureichender Besucherzahlen geschlossen. Es wurde zuvor immer schwieriger, genügend ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, und der Stadtrat von Derry beschloss nach einem Zerwürfnis mit der Foyle Valley Railway Society, mit der er das Museum gemeinsam gegründet und betrieben hatte, die Zahlungen an bezahlte Mitarbeiter einzustellen.

Die Ausstellung bestand aus einem nachgebauten Bahnsteig, und die Besucher konnten anhand der Ausstellungsstücke herausfinden, warum es früher mehrere Eisenbahngesellschaften in der Stadt gegeben hatte und wie diese das operative Geschäft betrieben.

Die Schmalspur-Dampflok mit einer Spurweite von 3 Fuß (914 mm)

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, die heute noch vor dem Museum steht, wurde von Nasmith & Wilson gebaut und 1907 mit der Nummer 16 und dem Namen Donegal an das County Donegal Railways Joint Committee geliefert. 1926 wurde ein Überhitzer, d.h. ein Dampftrockner, nachgerüstet, und die Lok wurde ab 1937 als Nr. 4 unter dem Namen Meenglas betrieben. Am 31. Dezember 1959 wurde sie außer Betrieb genommen, als die Eisenbahngesellschaft des CDJRC aufgelöst wurde.

Früher fuhr ein County Donegal Diesel-Schienenbus als Museumsbahn auf der etwa 4

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,8 km langen Strecke entlang des River Foyle. Er wird seit 2002 bei Finton Railway eingesetzt, nachdem die North West of Ireland Railway Society in Schwierigkeiten geraten war.

Koordinaten:

Rudolf Burger (Politiker)

Rudolf Burger (* 11. August 1839 in Burg

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; † 1. Dezember 1917 ebenda, reformiert, heimatberechtigt in Burg) war ein Schweizer Unternehmer und Politiker (FDP).

Rudolf Burger wurde am 11. August 1839 in Burg als Sohn des Landwirts und Schmieds Johann Jakob Burger geboren

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. Nach dem Besuch der Bezirksschule in Reinach war Rudolf Burger anfangs als Landwirt und Holzhändler tätig. Im Jahr 1864 gründete er zusammen mit Rudolf Eichenberger eine Tabakfabrik, die später unter dem Firmennamen Burger Söhne geführt wurde. Dazu liess er 1867 ein eigenes Fabrikgebäude errichten. In weiterer Folge weitete er sein Geschäftsfeld auf Weinhandel und Kiesabbau aus.

Daneben fungierte er 1888 als Mitbegründer sowie im Anschluss als Verwaltungsrat der Volksbank Reinach. Im Jahr 1890 finanzierte er aus eigenen Mitteln die Wasserversorgung für Burg und Menziken.

Rudolf Burger, Vater des Unternehmers und freisinnigen Politikers Rudolf Burger junior, war in erster Ehe mit Elisabeth geborene Wirz sowie in zweiter Ehe mit Maria Bertha geborene Fröhlich verheiratet. Er verstarb am 1. Dezember 1917 im Alter von 78 Jahren in Burg.

Rudolf Burger, Mitglied der Freisinnig-Demokratischen Partei, gehörte von 1864 bis 1890 dem Gemeinderat von Burg, dem er ab 1868 auch als Ammann vorstand, an

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. Auf kantonaler Ebene vertrat er seine Partei zwischen 1868 und 1873 im Aargauer Grossen Rat. Darüber hinaus amtierte er zwischen 1884 und 1885 als Verfassungsrat.