William Henry Webb

William Henry Webb (* 1816; † 1899) war ein US-amerikanischer Schiffskonstrukteur.

Der 1816 geborene William H. Webb zählt zu den großen Schiffskonstrukteuren der Vereinigten Staaten

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. Schon im Alter von zwölf Jahren begann er mit dem Bootsbau. Sein Vater war Isaac Webb, auf dessen Schiffswerft am East River in New York der noch junge William seine Lehrjahre verbrachte. Eine darauffolgende Lehrzeit auf europäischen Werften, vornehmlich am schottischen Clyde, wurde durch den frühen Tod des Vaters im Jahr 1840 beendet. William übernahm daraufhin die väterliche Werft Webb and Allen. Webbs Hauptarbeitsgebiet in den nächsten 29 Jahren war der Bau von Gebrauchsschiffen, Seitenraddampfern und schnellen Paketseglern. Bekannt wurde der Webb, der während seines Lebens 135 Schiffe baute, jedoch durch den Bau der berühmten Klipper Challenge, Young America und Swordfish, oder durch Entwürfe früher Panzerschiffe

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, wie beispielsweise der Re d’Italia. Webb erkannte die Wandlung des Hauptbaumaterials des Schiffbaus vom Holz zum Eisen und schloss seine Werft im Jahr 1869.

Nach einer etwas weniger erfolgreichen Zeit als Schiffseigner begann Webb eine weitere drei Jahrzehnte dauernde Karriere in der Wirtschaft und als Politiker.

Am nachhaltigsten wirkt das Schaffen Webbs aber durch die Gründung des 1889 in New York angesiedelten Webb Institute of Naval Architecture und der Society of Naval Architects and Marine Engineers im Jahr 1893

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Spoken View

Spoken View Records ist ein Hip-Hop-Label aus Berlin, das 2006 gegründet wurde. Kathleen Stülpner war die Initiatorin, die sich mit ihren Bekannten V.Raeter mcm taschen sale, Mr. Mick, Sir Serch, Damion Davis, Aesop und Thomas Grummt zusammentat. Unter dem Namen Spoken View sollte ihren Freunden eine Plattform gegeben werden, um deren Musik mehr Hörern zugänglich zu machen. Dabei ging es gleichzeitig darum, dem Übermaß an Gangster-Rap in Berlin etwas entgegenzusetzen.

Die Texte der Labelkünstler erzählen oft lyrisch und technisch anspruchsvolle Geschichten und heben sich somit von den Themen vieler anderer Deutschrapper ab. Auch die Beats haben einen unterschiedlichen Stil. Sie haben einen starken Bezug zum amerikanischen Rap der frühen 1990er Jahre. Die Beats basieren auf Samples, die aus obskuren Soundtracks und Archivmusik der 1970er Jahre stammen. Funk und Soul werden ebenfalls verwendet

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, was den Vergleich mit klassischen Produktionen aus New York noch verstärkt.

Der Begriff Spoken View soll die Bildhaftigkeit der Texte unterstreichen. Die Raps sind mit vielen Metaphern und Vergleichen gespickt

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. Zurzeit veröffentlichen auf dem Label unter anderem die Rapper Morlockk Dilemma, Hiob und die Formation Sichtbeton, bestehend aus dem Rapper Lunte und dem Produzenten V.Raeter.

Möggenweiler

Koordinaten:

Möggenweiler ist ein Stadtteil von Markdorf im Bodenseekreis in Baden-Württemberg, Deutschland.

Möggenweiler liegt östlich angrenzend am Rande der Markdorfer Innenstadt direkt unterhalb des Gehrenberges.

Möggenweiler ist einer der ältesten gewachsenen Stadtteile Markdorfs. Erstmals schriftlich erwähnt wird der Ort als Megenwiler im Jahr 1304 und 1327 als Megenwiller, als bei den Einkünften des Klosters Weißenau Rebanlagen in Megenwiller aufgeführt wurden. Der Name „Möggenweiler“ ist wohl als Weiler des Mögo zu deuten.

1483 war Möggenweiler der Vogtei Markdorf unterstellt. Im Jahr 1511 kam es zu einem verheerenden Brand, dem Möggenweiler gänzlich zum Opfer fiel. 1577 wurden die Bewohner von Markdorf, Möggenweiler und Bergheim durch den Bischof von Konstanz vertraglich verpflichtet, die Straße Markdorf–Ravensburg „bis über das Zollhaus hinaus bis zur Abzweigung nach Teuringen und Hepbach zu unterhalten“. Als Ausgleich für die Wegebaulast wurden sie vom Straßenzoll befreit. Das Möggenweiler Archiv endet mit dem Jahreseintrag 1625.

1787 und 1794 wurde der Möggenweiler Gemeindewald auf die 16 Höfe verteilt. Jeder Hof bekam einen kleinen, zumeist handtuchartigen Streifen des jeweiligen Gewanns zugeteilt.

Um 1900 war die Wasserversorgung der Stadt Markdorf so schlecht, dass der Gemeinderat beschloss

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, eine sechs Kilometer lange Wasserleitung von Harresheim nach Möggenweiler zu verlegen und dort ein Wasserreservoir bauen zu lassen, das 1908 eingeweiht wurde, 1904 wurde Möggenweiler an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Der Anschluss an Strom und Telefon erfolgte 1921. Der Telefonanschluss im Gasthaus Paradies diente lange Zeit als öffentliche Fernsprechstelle. Im Jahr 1959 wurden in Möggenweiler die Straßen asphaltiert und 1966 Straßennamen vergeben. Heute gibt es sechs Straßen: Buchenweg, Eichenweg, Hochwaldstraße, Paradiesweg, Möggenweilerstraße und Anton-Reichle-Straße. Letztere wurde 1966 nach dem damaligen Albvereinsmitglied Anton Reichle benannt, der sich sehr für die Instandsetzung von Wanderwegen eingesetzt hatte.

Der Dorfcharakter des gewachsenen Ortsbildes war einst durch Landwirtschaft geprägte, heute ist Möggenweiler eine sehr beliebte Wohngegend ohne nennenswertes Gewerbe.

Bis 1448 war Möggenweiler Filial zur Pfarrei Bermatingen. „Wegen der weiten und bisweilen in Kriegsläufen unsicheren Weges“ wurde Möggenweiler von der Mutterkirche Bermatingen getrennt und der Pfarrkirche Markdorf unterstellt.

Umfasst Möggenweiler 1549/50 laut einer Einwohnerliste der Stadt Markdorf 24 Häuser, so sind es laut Abfallwirtschaftsamt im Jahr 2015 68 Haushalte mit 172 Einwohner, davon sind 85 männlich und 87 weiblich (Stand: 1. März 2015). Die Bevölkerung setzt sich teils aus sehr alteingesessenen Familien, teils aus Zugezogene zusammen.

Möggenweiler ist ein Stadtteil mit dorfähnlichen, ländlichem Charakter. Dorfprägend ist die Fasnacht, das Hansafüratle und das Möggenweiler Fest. Möggenweiler stellt seinen eigenen Narrenbaum und einen Funken.

Der Parkplatz Vogelsang ist Startpunkt für viele Wanderwege, unter anderem für den Markdorfer Premiumwanderweg „Gehrenberg GuckinsLand“. Zudem führt an Möggenweiler der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz vorbei.

← Vorhergehender Ort: Leimbach | Möggenweiler | Nächster Ort: Markdorf →

Ulmer Münster | Ulm | Grimmelfingen | Einsingen | Erbach | Donaurieden | Oberdischingen | Ersingen | Rißtissen | Untersulmetingen | Obersulmetingen | Schemmerberg | Äpfingen | Laupertshausen | Mettenberg | Biberach an der Riß | Reute | Grodt | Muttensweiler | Steinhausen | Wallfahrtskirche Steinhausen | Winterstettenstadt | Bad Waldsee&nbsp

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;| Bergatreute | Weingarten | Ravensburg | Brochenzell

Östliche Route: Meckenbeuren | Tettnang | Gießenbrücke&nbsp

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;| Heiligenhof | Atlashofen | Hüttmannsberg | Gattnau | Arensweiler | Selmnau | Hattnau | Nonnenhorn

Westliche Route: Rammetshofen | Unterteuringen | Hepbach | Leimbach | Möggenweiler | Markdorf | Meersburg | Bodensee | Staad | Konstanz | Konstanzer Münster

Duane Ross

Randolph Duane Ross (* 5. Dezember 1972 in Shelby) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet, der sich auf den Hürdenlauf spezialisiert hatte.

Den größten Erfolg seiner Karriere erzielte Ross mit dem Gewinn der Bronzemedaille im 110-Meter-Hürdenlauf bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla. Er erreichte das Ziel in persönlicher Bestleistung von 13,12 s hinter dem Briten Colin Jackson und Anier García aus Kuba

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Außerdem wurde Ross bei Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften zweimal Vierter im 60-Meter-Hürdenlauf (1997 in Paris und 1999 in Maebashi) und erreichte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Halbfinalrunde im 110-Meter-Hürdenlauf.

Aufgrund von Ermittlungsergebnissen aus der BALCO-Affäre wurde Ross im Februar 2010 von der US-amerikanischen Anti-Doping Agentur für zwei Jahre gesperrt. Darüber hinaus wurden seine sämtlichen Wettkampfergebnisse zum 2. November 2001 rückwirkend annulliert.

Duane Ross ist 1,83 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 78 kg.

Bertha Brouwer

Bertha „Puck“ Brouwer (ab 1953 Bertha van Duyne) (* 29. Oktober 1930 in Leidschendam; † 6. Oktober 2006 in Oostvoorne) war eine niederländische Sprinterin.

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1950 wurde sie Fünfte über 200 m in 25,0 Sekunden. In der 4-mal-100-Meter-Staffel gewann sie mit der niederländischen Mannschaft die Silbermedaille in 47,4 Sekunden hinter der Stafette aus dem Vereinigten Königreich

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Bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki gewann sie in 24,2 Sekunden die Silbermedaille über 200 m hinter der Australierin Marjorie Jackson in 23,7 Sekunden und vor der Russin Nadeschda Chnykina

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, die ebenfalls 24,2 Sekunden lief mcm taschen sale. Mit der niederländischen Stafette erreichte Brouwer das Finale und belegte den sechsten Platz, im 100-Meter-Lauf schied sie im Halbfinale aus.

Von 1953 bis 1956 wurde sie nationale Meisterin über 100 Meter, 1953 bis 1955 siegte sie auch über 200 Meter.

Im 100-Meter-Lauf gewann sie, nun als Bertha van Duyne startend, bei den Europameisterschaften 1954 in Bern in 11,9 Sekunden Silber hinter Irina Turowa aus der Sowjetunion.

1956 war sie für die Olympischen Spiele in Melbourne nominiert. Nachdem die Mannschaftsleitung der Niederlande wegen des sowjetischen Einmarsches in Ungarn die Teilnahme an diesen Spielen absagt hatte, konnte auch van Duyne nicht starten. Sie beendete ihre Karriere kurz darauf.

Bertha van Duyne war 1,74 Meter groß und wog zu ihrer aktiven Zeit 73 kg. Ihre Bestleistung von 11,5 Sekunden über 100 Meter stellte sie 1956 auf, 1955 lief sie 24,0 Sekunden über 200 Meter.

London-Marathon 2007

Der London-Marathon 2007 war die 27. Ausgabe der jährlich stattfindenden Laufveranstaltung in London, Vereinigtes Königreich. Der Marathon fand am 22. April 2007 statt und war der zweite World Marathon Majors des Jahres.

Bei den Männern gewann Martin Kiptoo Lel in 2:07:41 h und bei den Frauen Zhou Chunxiu in 2:20:38 h.

Boston-Marathon | London-Marathon | WM Ōsaka: Frauen / Männer | Berlin-Marathon | Chicago-Marathon | New-York-City-Marathon

1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985&nbsp

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;| 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

Alanus de Rupe

Alanus de Rupe (latinisiert aus Alain de la Roche, auch Alanus van der Clip; * 1428, vermutlich in der Bretagne; † um den 8. September 1475 in Zwolle) war ein Dominikaner und gab den Anstoß für den Aufschwung der Rosenkranz-Frömmigkeit im ausgehenden 15. Jahrhundert.

Alanus trat dem Konvent der Dominikaner in Dinan bei. Später studierte und lehrte er an der Pariser Sorbonne. 1462 wurde er zusammen mit anderen Mitglied des Konvents in Lille. 1464 hatte Alanus eine Vision der Gottesmutter, in deren Folge er den Marienpsalter niederschrieb, eine Betrachtung zum Rosenkranz, und die erste Rosenkranzbruderschaft gründete, die er Confratria Psalterii D. N. Jesu Christi et Mariae Virginis nannte

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. Deren Mitglieder verpflichteten sich, innerhalb einer Woche ein „Psalterium“ von 150 Ave Maria und 15 Paternoster zu beten. Nach Stationen in Douai und Gent kam Alanus 1470 an die Universität Rostock, wo er den Magistergrad erwarb.

Weil Alanus Anregungen, die er von dem Kartäuser Dominikus von Preußen hatte, dem heiligen Dominikus zuschrieb und wegen der Art seiner Persönlichkeit war er nicht unumstritten. In seinem Todesjahr schrieb er eine Apologie, deren Authentizität als gesichert gilt, während die Urheberschaft anderer ihm zugeschriebener Werke ungewiss bleibt. Seine Wirkung war jedoch beträchtlich: die Rosenkranzbruderschaften prägten das geistliche Leben in den Städten bis zur Reformation. Auf Alanus geht vermutlich die Legende zurück, Maria selbst habe dem heiligen Dominikus den Rosenkranz übergeben, die vielfach bildlich dargestellt wurde.

Er gehört zu den Autoren, die schon in der frühen Zeit des Buchdrucks eine weite Verbreitung erfuhren. Der sogenannte „Marienpsalter“

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, ein marianisches Stundenbuch, wurde zum ersten Male um 1480 in Utrecht in Niederländisch gedruckt und seit 1483 in Ulm, 1491 in Nürnberg

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, ab 1492 in Augsburg publiziert.

Alanus galt Ordensschriftstellern seit dem 17. Jahrhundert als Seliger, auch wenn sich eine Seligsprechung nicht nachweisen lässt; sein Gedächtnis wurde am 8. September begangen.

Biophysik

Die Biophysik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die zum einen versucht, Prozesse in biologischen Systemen mit Hilfe der Gesetze der Physik und ihrer Messmethoden zu untersuchen und zu beschreiben, zum anderen sich aber auch mit der gezielten Neu- und Weiterentwicklung physikalischer Methoden zur Untersuchung biologischer Prozesse beschäftigt. Auch die Bionik kann der Biophysik zugerechnet werden. Kurz gesagt ist die Biophysik die Anwendung der Physik auf Biologisches und umgekehrt.

Fragestellungen und Probleme ergeben sich neben der Biologie auch aus der medizinischen Forschung und Anwendung. Biophysikalische Forschung erfordert somit die enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Disziplinen Physik, Biologie, Chemie

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, Medizin und deren Grenzwissenschaften. Aus diesem Grund ist die Biophysik an den Universitäten nicht zwangsläufig dem Fachbereich Physik zugeordnet. Wurde die Biophysik zunächst ausschließlich von Wissenschaftlern der o. g. Disziplinen (insbesondere Physikern) betrieben, wurden mittlerweile an mehreren deutschen Universitäten eigenständige Biophysikstudiengänge eingerichtet.

Das Wort Biophysik setzt sich zusammen aus griechisch βίος, bios „Leben“ und φυσική (θεωρία), physikē (theōria) = „natürliche (Forschung)“. Historisch begann die Physik mit der Beschreibung von Vorgängen der unbelebten Natur. Hier wird nun untersucht, inwieweit die gewonnenen Erkenntnisse auf die belebte Natur anwendbar sind. Der Begriff Biophysik wurde eingeführt und geprägt von Boris Rajewsky bei der Neugründung des Kaiser Wilhelm Instituts für Biophysik, dem jetzigen MPI für Biophysik.

Biologische Objekte (angefangen bei einzelnen Zellen über größere Zellverbünde

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, wie Gewebe oder Organe, bis hin zu höheren Organismen) sind von ihrem Wesen her äußerst komplex. In der Regel können biologische Prozesse nur integral über eine Vielzahl von Einflussfaktoren, die zudem in vielen Fällen nicht unabhängig voneinander sind, untersucht werden. Dies stellt für die klassische Biologie eine wesentliche Beschränkung dar.

Das Wesen der Physik ist es, komplexe Systeme auf wenige Einflussfaktoren zu reduzieren. In der Biophysik wird zunächst versucht, biologische Systeme auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. An diesen vereinfachten Modellsystemen wird dann mit Hilfe physikalischer Methoden versucht, die Prozesse innerhalb des biologischen Systems im Idealfall auf molekularer bzw. supramolekularer Ebene zu untersuchen und mit Hilfe physikalischer Gesetze zu beschreiben. Über die Korrelation der biophysikalischen Daten mit den entsprechenden biologischen Daten lässt sich sicherstellen, dass das verwendete Modellsystem in der Lage ist, das biologische System ausreichend zu beschreiben. Die wichtigsten Grundlagen bilden hierfür die Gesetze der Thermodynamik und der Elektrodynamik, aber auch Quantenmechanik und klassische Mechanik finden Anwendung. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Kenntnis der physikalischen Gesetze und Techniken und ein detailliertes Verständnis für biologische Systeme und die physikochemischen Eigenschaften der beteiligten Moleküle.

Zudem hält die Physik eine Vielzahl von Methoden (z. B. aus der Spektroskopie oder der Mikroskopie) bereit, die in ihrer ursprünglichen Form nicht für die Untersuchung und Behandlung biologischer Objekte oder deren Einzelkomponenten (z. B. Lipide oder Proteine) unter physiologischen Bedingungen geeignet sind. Ein weiterer Schwerpunkt der Biophysik ist die Anpassung dieser Methoden für die Bearbeitung biologischer Fragestellungen. Des Weiteren werden aber auch gezielt physikalische Effekte ausgenutzt, um auf deren Basis neue Methoden zu entwickeln, die die Untersuchung biologischer Prozesse erlauben. Die Einsatzgebiete dieser Methoden reichen dabei von nahezu allen Bereichen der Biologie bis in die medizinische Diagnostik und Therapie.

Die Biophysik stellt ein Bindeglied zwischen der Biologie und neben der Physik einer Vielzahl weiterer wissenschaftlicher Disziplinen, wie beispielsweise Medizin, Medizintechnik, Chemie, Biochemie, physikalischer Chemie, Informatik, etc., dar. Biophysikalische Forschung erfordert deshalb eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachgebiete, sie wird deshalb häufig nicht ausschließlich in physikalischen Instituten betrieben. Häufig sind biophysikalisch orientierte Arbeitsgruppen auch in biologischen, chemischen, pharmakologischen und medizinischen Fachbereichen bzw. Fakultäten zu finden.

Wie die meisten anderen Naturwissenschaften ist auch die Biophysik in unterschiedliche Teilgebiete untergliedert. Eine konkrete biologische Fragestellung lässt sich jedoch selten eindeutig einem Teilbereich zuordnen.

Im Folgenden werden die unterschiedlichen Teilgebiete kurz vorgestellt:

Universitäre biophysikalische Institute und Abteilungen sind in Deutschland meist an die mathematisch-naturwissenschaftlichen, aber auch an die medizinischen Fakultäten angegliedert. Außer an den Universitäten finden biophysikalische Forschungen ebenso an Instituten der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft statt. Daneben gibt es auch einige Biotechnologie- und Pharmafirmen, die eigene Biophysikabteilungen unterhalten.

Biophysik wird an vielen Universitäten gelehrt – teils als Nebenfach, teils als Vertiefungsfach oder teils als eigenständiger Studiengang. Dabei kann Biophysik eher aus der biologischen oder eher aus der physikalischen Richtung angegangen werden. Meist ist Biophysik jedoch nur Haupt- oder Nebenfach für Studenten der Physik. Viele Universitäten ermöglichen jedoch eine Promotion im Fach Biophysik. Die Zahl der Universitäten, die Biophysik auch als Diplom-, Master- und Bachelorstudiengang anbieten, nimmt dabei zu.

Organisiert sind die deutschen Biophysiker in der Deutsche Gesellschaft für Biophysik (DGfB). Diese ist Mitglied der European Biophysical Societies‘ Association (EBSA) und der International Union for Pure and Applied Biophysics (IUPAB). Die größte und wichtigste biophysikalische Gesellschaft ist die Biophysical Society, die US-amerikanische biophysikalische Gesellschaft, in der auch Deutsche Mitglied werden können.

– Lernressourcensammlung für das Biophysikstudium (Projekt an der Goethe Universität Frankfurt)

Irene Gut Opdyke

Irene Gut Opdyke (geboren als Irena Gut am 5. Mai 1922 in Kozienice, Polen, gestorben am 17. Mai 2003 in Fullerton, Kalifornien) war eine polnische Krankenschwester

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, die einer Reihe von der Schoa bedrohten Menschen jüdischer Herkunft das Leben rettete. Sie wurde 1982 als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet.

Irena Gut entstammte einer katholischen Familie eines kleinen Dorfes im Osten Polens, sie war eine von fünf Töchtern. Die Familie übersiedelte von ihrem Geburtsort Kozienice nach Chelm und von dort nach Radom, wo sie eine Krankenpflegeschule besuchte. Nach dem deutschen Überfall auf Polen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges schloss sie sich dem Widerstand an, versteckte sich im Wald nahe Ternopil, wurde jedoch von Russen aufgespürt, vergewaltigt und im Schnee liegen gelassen, um zu sterben. Sie überlebte und wurde zur Arbeit in einem Lazarett gezwungen. Sie floh nach Kiew, wurde erneut verhaftet und floh wieder. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion, der 1941 mit der Okkupation Ostpolens begann, wurde sie von den deutschen Besatzern in einer Kirche von Radom aufgegriffen und zur Arbeit in einer Munitionsfabrik gezwungen. Dort fiel sie ob der schweren Arbeit in Ohnmacht bzw. wurde krank. Sie fiel Major Eduard Rügemer auf, wohl auch wegen ihres blonden Haars und ihres guten Aussehens. Der Major verschaffte ihr daraufhin leichtere Arbeit in einer Mensa für deutsche Offiziere. Von dort aus beobachtete sie, wie SS-Männer unbewaffnete Ghetto-Insassen erschossen und Kampfhunde auf sie hetzten. Als sie gerade laut aufschreien wollte, hielt ihr der deutsche Koch Schulz den Mund zu: „Nicht schreien. Sie könnten glauben, Du bist eine Freundin der Juden!“ Von da an war ihr Lebensziel, den Verfolgten zu helfen. Aus der Küche der Mensa beschaffte sie übrig gebliebenes Essen und brachte es an den Stacheldraht des Ghettos. Sie wusste, dass Hilfe für die Deportierten mit dem Tode bestraft wurde.

Im April 1942 kam sie mit der Kompanie des Majors nach Lwów und befreundete sich mit Helen Weinbaum, einer ebenfalls katholischen Polin, die mit einem Mann jüdischer Herkunft verheiratet war. Wiederum musste sie ohnmächtig zusehen, wie Deutsche Jagd machten auf Menschen jüdischer Herkunft und all jene erschossen, die nicht schnell genug laufen konnten. Zum Trauma ihres Lebens jedoch wurde eine furchtbare Szene: Ein SS-Mann entriss einer Mutter ihr Baby, warf es in die Luft und schoss es ab „wie einen Vogel.“ Danach erschoss der SS-Mann auch noch die entsetzte Mutter des Babys. Irene Gut konnte nicht glauben, was sie sah: „Oh Gott! Mein Gott! Wo bist Du!“ In der folgenden Nacht betete sie, flehte um Verstehen: „Am Morgen kam die Einsicht – in meiner Seele, in meinem Herz: Gott gibt uns den freien Willen, gut oder böse zu sein.“ Und sie stellte eine Forderung an Gott: „Hilf mir helfen!“ Danach begann sie, jüdische Häftlinge mit Informationen aus der Mensa zu versorgen und aus dem Ghetto in polnische Wälder zu schmuggeln.

Die Einheit des Majors wurde erneut verlegt, nunmehr nach Ternopil, wo Irene Gut schlechte Erfahrungen mit Soldaten der Roten Armee gemacht hatte. Auf dem Marktplatz musste sie der Hinrichtung eines jüdischen Ehepaares und des Polen, der sie versteckt hatte, beiwohnen. Alle drei wurden öffentlich gehenkt. Als sie später den Haushalt von Major Rügemer führte, versteckte sie in dessen Keller zwölf Frauen und Männer jüdischer Herkunft. Darunter war auch der Mann ihrer Freundin Helen, Henry Weinbaum

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. Der Major entdeckte dies durch Zufall, als er frühzeitig nach Hause kam und zwei der versteckten Frauen ihr bei der Haushaltsführung halfen. Sie war sich in der Folge sicher, er würde die Gestapo benachrichtigen: „Irene, ich will Dich nicht ausliefern, aber ich habe meine Anweisungen“. Irene Gut flehte um das Leben dieser Menschen. Für den Major wäre eine Anzeige wohl auch peinlich gewesen. Es kam zu einer Übereinkunft: Sie wurde die Geliebte des deutlich älteren Mannes, damals um die 60, er verschonte die zwölf Menschen. Irene Gut schreibt in ihrem Buch, das Zugeständnis wäre „schlimmer als Vergewaltigung“ gewesen. Einige Jahre später sagt sie in einem Interview: „A small price to pay for so many lifes.“ (Ein niedriger Preis für so viele Leben.)

Sie vertraute sich einem Priester an und erhoffte die Absolution ihrer Affäre. Der Priester verlangte jedoch von ihr, das Arrangement zu beenden und die zwölf Juden zu opfern. „Well, I could not agree with this …“ (Nun, ich konnte ihm nicht zustimmen …), war ihre Antwort. Unter den Versteckten befand sich auch eine schwangere Frau. Die Gruppe wollte die Abtreibung, weil die Schreie eines Neugeborenen alle zwölf in Gefahr bringen würden. Irene Gut widersetzte sich und Roman Haller kam am 10. Mai 1944 zur Welt. Er überlebte NS-Regime und den Holocaust. Herschel Morks, einer von weniger als 200 Überlebenden der einst 18.000 Menschen zählenden jüdischen Gemeinde von Ternopil, betonte, Irene Gut Opdyke habe nicht nur sein Leben dreimal gerettet, sondern auch das seiner Frau, seines Bruders und seiner Schwägerin. Anfang 1944 flüchtete sie mit ihren zwölf jüdischen Überlebenden in die polnischen Wälder, versteckte sich dort, musste sich jedoch von ihnen trennen. Als die Rote Armee Polen eroberte, wurde sie erneut verhaftet. Wiederum gelang ihr die Flucht. Die von ihr geretteten Menschen halfen ihr nunmehr, als Jüdin getarnt, nach Kriegsende in die amerikanische Besatzungszone Deutschlands zu gelangen.

Gut arbeitete nach dem Untergang des NS-Regimes in einem Camp for Displaced Persons in Westdeutschland. Ein amerikanischer Diplomat, William Opdyke, teilte ihr mit, die Vereinigten Staaten wären stolz, sie als Staatsbürgerin willkommen zu heißen. Daraufhin ging sie 1948 oder 1949 in die USA. Wenige Jahre später traf sie denselben Mann in New York wieder, heiratete ihn 1956 und die beiden bekamen eine Tochter. Sie arbeitete als Innenausstatterin und sprach nicht oder nur wenig über ihre Erlebnisse während des NS-Regimes. Bis eines Tages ein Student für eine Umfrage anrief und die Frage stellte, ob der Holocaust in ihren Augen tatsächlich stattgefunden habe. „That put me on fire“ (Das erzürnte mich!), soll ihre Reaktion gewesen sein. „Wie kann jemand so etwas fragen? Ich war doch dort.“

In den 1970er begann sie, sich als Zeitzeugin der Erinnerungsarbeit zu widmen. Ein Rabbiner aus ihrer Nachbarschaft bemühte sich um ihre Anerkennung und im Jahr 1982 wurde sie von Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern anerkannt. Morderhai Paldiel: „Das ist nicht eine, sind nicht zwei Personen, sondern zwölf Personen im Haus des Feindes“, die gerettet wurden. Im September 1992 erschien ihr erstes Buch Into the Flames. 1995 dankte ihr Johannes Paul II. anlässlich eines USA-Besuches in Irvine für ihre Heldentaten und gab ihr den Päpstlichen Segen.

1999 folgte ihr Buch In My Hands, gemeinsam verfasst mit Jennifer Armstrong, herausgegeben vom angesehenen Verlagshaus Random House. Es erhielt grandiose Kritiken und wurde ein substantieller Publikumserfolg. Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Insgesamt wurden mehr als eine Million Exemplare verkauft.

Eine Dramatisierung ihrer Lebensgeschichte von Dan Gordon – Irena’s Vow (dt. Irenes Gelöbnis) – wurde am 22. September 2008 am Off-Broadway-Theater Baruch Performing Arts Center uraufgeführt. Die Hauptrolle hatte Tovah Feldshuh übernommen, es inszenierte Michael Parva. Der große Erfolg beim Publikum ließ die Produzenten das Wagnis eingehen, diese Produktion auch am Broadway herauszubringen. Die Premiere am 29. März 2009 erzielte jedoch nur gemischte Kritiken und die Produktion war dann nur drei Monate lang zu sehen.

Katy Carr, eine britische Sängerin und Songwriterin polnischer Herkunft, widmete ihr im Jahr 2012 den Song Mała little Flower, der von Irenes Erlebnissen während des NS-Regimes inspiriert wurde. Der polnische Radiosender Polskie Radio 3, kurz: Trójka, nominierte das Lied am 26. September 2012 zum Song of the Week. Der Song ist Teil des Album Paszport, welches im Juli 2014 bei den 13th Independent Music Awards als Best Concept Album ausgezeichnet wurde.

Ihre Tochter Jeannie Opdyke Smith reist heute als Holocaust Memorial Speaker (Zeitzeugin der zweiten Generation) durch die USA und spricht in Schulen und auf Veranstaltungen. Irene Gut Opdyke hatte zum Zeitpunkt ihres Todes zwei Enkelsöhne und drei Urenkel.

sowie Roman Haller, der am 10. Mai 1944 in Tarnopol (heute in der Ukraine) geboren wurde.

„Ich habe mich nie gefragt: Soll ich es tun? Immer nur: Wie schaffe ich es? Jeder Schritt meiner Kindheit hatte mich zu dieser Weggabelung gebracht: Ich muss den rechten Weg gehen, oder ich wäre nicht länger ich selbst!“

„In vielerlei Hinsicht klingt die Geschichte meiner Mutter zu unglaublich, sogar für Hollywood. Was war es an Irene Gut Opdyke, das sie aus dem Weg des geringsten Widerstands heraustreten und beschließen ließ, zu handeln? Als so viele es nicht taten. War es ihre Erziehung? Ihr Glaube? Was gab ihr den Mut und die Kraft zu tun, was sie tat? Als ihr einziges Kind wurde mir diese Frage immer wieder gestellt, über viele Jahre hinweg. Meine Mutter setzte sich nie zu mir und erklärte mir all ihre Beweggründe … Aber all diese Fragen wurden beantwortet: mit ihren Worten und ihren Taten, ihrem täglichen Leben. Meine Mutter lebte die zwei wichtigsten Gebote: Gott zu lieben mit ganzem Herzen und den Nächsten wie Dich selbst. Die kurze, einfache Antwort lautet: Glauben, Vergeben und Lieben!“

Johannes von Gamala

Johannes von Gamala soll ein antirömischer Aufrührer im ersten christlichen Jahrhundert gewesen sein. Der italienische Atheist Luigi Cascioli behauptete in seinem 2002 erschienen Buch La favola di Cristo („Die Fabel von Christus“), dass Jesus nie existiert habe, sondern eine fiktive Version eben dieses Johannes von Gamala gewesen sei.

Nach Cascioli ergäbe sich folgender Stammbaum in väterlicher Linie:

Cascioli versucht daraufhin, die Lebensgeschichte Jesu, soweit sie in den Evangelien und den Zeugnissen des Flavius Josephus, Kelsos (über Origenes) und anderer antiker Autoren beschrieben ist, der Figur des Johannes von Gamala zuzuweisen.

John of Gàmala ist eine literarische Figur aus dem Roman For the Temple von George Alfred Henty. Das Buch aus dem 19. Jahrhundert beschreibt ihn als einen Helden

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, der die Römer bekämpfte, nachdem diese im Jahr 70 den Tempel in Jerusalem zerstört hatten. Johannes bekehrte sich und wurde ein Anhänger Jesu. Im Vorwort zu seinem Roman stellt Henty klar, dass John of Gàmala seine literarische Erfindung ist.

Der französische Autor Daniel Massè behauptete 1926 ebenfalls, dass der jüdische Messias oder Christus, gekreuzigt unter Pontius Pilatus, und als Gottessohn verherrlicht, der älteste von sieben Söhnen des Judas Gaulonites war, Anstifter der Revolte gegen die Römer um 760 römischer Zeitrechnung, bekannt als Revolte gegen den Zensus oder Quirinus.