Kirsten John

Kirsten John (* 18. Juli 1966 in Hannover) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Kirsten John studierte bis 1993 Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Hannover. Sie lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin und Lektorin in Hannover und Amsterdam.
Für ihren Debütroman Schwimmen lernen in Blau (2001), der in mehrere Sprachen übersetzt wurde, erhielt sie unter anderem 2001 den Niedersächsischen Förderpreis für Literatur und 2002 den Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover. Sie erzählt darin die Lebensgeschichte der Malerin Katharina, „die ihre Geschichte mit der Farbenlehre interpretiert“. Der Roman wurde in den Feuilletons der NZZ, FR und SZ rezensiert. 2007 erhielt Kirsten John ein Jahresstipendium des Landes Niedersachsen für Literatur.
In der Folge veröffentlichte sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Über ihre Erzählung Gefährliche Kaninchen (2012) befand die Rezensentin Sonja Kessen im Kulturradio: „Mit einfachen klaren Worten erzählt die Autorin, wie Konflikte aufbrechen, die unter der Oberfläche wabern, wie man sich zeitweilig entfremdet und wie sich schließlich für alle Beteiligten neue Perspektiven eröffnen“. Unter dem Pseudonym Marie Lucas veröffentlichte Kirsten John 2013 den Jugendroman Zwischen Ewig und Jetzt.
2009 war John Gründungsmitglied von Lesestart Hannover.

Marina Bay Floating Stadium

Das Marina Bay Floating Stadium (auch The Float@Marina Bay) ist ein Stadion in Singapur.
Das Stadion ist zweigeteilt. Es besteht aus einer Tribüne auf dem Festland und einer schwimmenden Spiel- und Veranstaltungsfläche in der Marina Bay. Der Baubeginn der Anlage war 2006 und ein Jahr später erfolgte die Fertigstellung.

Die Plattform ist 120 Meter lang und 83 Meter breit. Sie ist umrandet von einer bis zu 30 Meter hohen Umzäunung. Als Last kann sie 1070 Tonnen tragen, was dem Gewicht von 9000 Personen entspricht.
Die Tribüne hat eine Bauhöhe von 21 Metern bei einer Breite von 260 und einer Tiefe von 70 Metern. Die Tribüne bietet 30000 Zuschauern Platz.
Das Stadion wird nur gelegentlich als Fußballarena genutzt. Da die Tribüne direkt an der Formel 1-Rennstrecke des Großen Preis von Singapur liegt dient sie während des Rennens als Tribüne. Das Stadion wird zudem wegen seiner optischen Einzigartigkeit gerne als Veranstaltungsort gewählt. So fanden die Eröffnungs- und die Schlussfeier der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2010 in diesem Stadion statt. Auch wurde es schon für die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag genutzt.

Ifrane

Ifrane (arabisch إفران, DMG Ifrān, Tamazight: ⵉⴼⵔⴰⵏ/ⵢⴼⵔⵏ) ist eine etwa 15.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos in der Region Fès-Meknès. Die moderne gepflegte Kleinstadt in den Bergen des Mittleren Atlas ist eine beliebte Sommerfrische und ein ebenso beliebter Wintersportort für die marokkanische Mittel- und Oberschicht.

Ifrane liegt auf einer Höhe von etwa 1650 Metern, 65 km (Fahrtstrecke) südlich von Fès und 18 Kilometer nordöstlich von Azrou. In der Nähe liegen der Nationalpark Ifrane mit den beiden erloschenen Vulkankratern des Jbel Mischliffen und des Jbel Hebri.
Der Platz war ehemals nicht mehr als eine Sommerweide für die Schaf- und Ziegenherden der halbnomadisch (Transhumanz) lebenden Berberbevölkerung des Umlandes. Erst ganz allmählich entwickelte sich eine dauerhafte Siedlung, die wohl auch als Station für die über Midelt kommenden Handelskarawanen aus dem Süden Marokkos (z. B. Sijilmassa) fungierte.
Während der Protektoratszeit bauten die Franzosen den zentralgelegenen Ort zur Sommerhauptstadt und zu einem Garnisonsstandort aus.
Die heutige Provinzhauptstadt bietet viele Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung. Daneben gibt es eine Universität und auch der Tourismus spielt eine nicht unwesentliche Rolle.
Man spricht sowohl Berberdialekte, die zur Sprachgruppe des Tamazight gehören, als auch Marokkanisches Arabisch sowie Französisch.

Alan Erskine-Murray, 14. Lord Elibank

Alan D’Ardis Erskine-Murray, 14. Lord Elibank (* 31. Dezember 1923) ist ein britischer Peer und Politiker der Conservative Party.

Erskine-Murray wurde am 31. Dezember 1923 als Sohn von Robert Alan Erskine-Murray (1874–1939) und Eileen Mary MacManus († 1970) geboren.
Er besuchte die Bedford School. Er hatte drei jüngere Geschwister, von denen eines nach nur einem Tag starb.
Von 1942 bis 1947 war er bei den Royal Engineers tätig. 1949 graduierte er vom Peterhouse College mit einem Bachelor of Arts. Von der Anwaltskammer Middle Temple wurde er 1949 als Barrister zugelassen. Er graduierte 1953 vom Peterhouse College mit einem Master of Arts.
Er war von 1955 bis 1980 bei Shell International Petroleum tätig.
Von 1981 bis 1986 war er als persönlicher Berater (Personnel Consultant) bei Deminex UK Oil and Gas aktiv.
Erskine-Murray erbte den Titel und den damals damit verbundenen Sitz im House of Lords 1973 nach dem Tod seines Cousins James Alastair Frederick Campbell Erskine-Murray, 13. Lord Elibank. Seine Antrittsrede hielt er am 23. Februar 1977.
In den 1980er Jahren sprach er zu den Falklandinseln, dem Einfluss der Gewerkschaften und Südafrika. Er meldete sich in den 1990er Jahren zum Golfkrieg, dem Europarat und Tourismus zu Wort. Zuletzt sprach er dort am 11. Oktober 1999. Seinen Sitz verlor er durch den House of Lords Act 1999.
Am 1. September 1962 heiratete er Valerie Sylvia Dennis († 1997), die Tochter von Herbert William Dennis.
Zusammen haben sie zwei Söhne:

Semla

Semla (Mehrzahl: semlor), fastlagsbulle, fettisdagsbulle oder hetvägg ist in Schweden, Finnland (dort unter dem Namen laskiaispulla) und Estland (dort unter dem Namen vastlakukkel) ein traditionelles Gebäck mit Füllung zur Fastenzeit (siehe auch Laskiainen). Ursprünglich handelte es sich dabei um eine Heißwecke.
Die Bezeichnung semla ist mit dem deutschen Wort Semmel verwandt, da dieses Gebäck anfänglich ohne Füllung angeboten wurde.
Traditionell wurden semlor in einem tiefen Teller mit heißer Milch serviert, welche manchmal mit einer Prise Salz gewürzt war, um dem süßen Grundgeschmack entgegenzuwirken. In manchen Teilen Schwedens wurde auch Zimt über das Gebäck gestreut. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die semla immer mehr als gewöhnliches Gebäck betrachtet und ohne Milch gegessen. Heute gehen einige Cafés in den größeren Städten wieder dazu über, die semla auf ursprüngliche Weise zu servieren.
In Schweden besteht die semla meist aus einer gesüßten Hefeteigkugel, die häufig mit Kardamom gewürzt ist. Nach dem Backen wird ein Deckel von der Kugel geschnitten und ein Loch im verbleibenden Gebäck gefertigt. Danach füllt man das Loch mit Mandelmassa (einer marzipan­ähnlichen Masse) und reichlich Schlagsahne. Zum Schluss wird der mit Puderzucker bestreute Deckel wieder aufgesetzt. In Finnland nimmt man anstelle von Mandelmassa oft Konfitüre.
Semlor wurden anfänglich nur zum Faschingsdienstag hergestellt. Als die kirchliche Tradition des Fastens abnahm gab es dieses Gebäck an jedem Dienstag in der Fastenzeit. Mittlerweile gibt es semlor von Weihnachten bis zu den Osterfeiertagen.

Eitelfriedrich Thom

Eitelfriedrich Thom (* 20. November 1933 in Stolp; † 12. Dezember 1993 in Blankenburg (Harz)) war ein international anerkannter deutscher Dirigent und Musikwissenschaftler.

Thom wurde 1933 in Stolp geboren und besuchte bis 1945 die dortige Volksschule und anschließend das Gymnasium. Im April 1946 flüchtete Thom über Plau und Bernburg nach Blankenburg im Harz. 1952 gründete er das „Collegium musicum Blankenburg“, das 1965 den Namen „Telemann-Kammerorchester“ erhielt. Von 1953 bis 1957 studierte er an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. 1956 initiierte Thom die „Blankenburger Musiktage“. 1958 initiierte er erstes Treffen zu Kursen „Jugend musiziert“, den späteren „Michaelsteiner Sommerkurs“. Nach seinem Staatsexamen im Jahr 1957 arbeitete Thom bis 1970 als Lehrer an der GutsMuths-EOS in Quedlinburg. 1973 folgte die Promotion zum Doctor philosophiae.
Ab 1968 nutzte Thom das Kloster Michaelstein für sein Orchester, die zerfallene Bausubstanz des Gebäudes wurde in jahrelanger Arbeit restauriert. Am 30. Juni 1968 fand das erste Konzert im Refektorium des Klosters statt. 1972 richtete Thom die erste wissenschaftliche Arbeitstagung in Michaelstein aus. Das ehemalige Kloster wurde 1978 zur Kultureinrichtung, die Leitung übernahm Thom. Neben dieser Tätigkeit war er von 1978 bis 1980 Leiter der Außenstelle Magdeburg der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 1981 wurde Eitelfriedrich Thom zum Direktor und Musikalischem Oberleiter der Kultur- und Forschungsstätte Michaelstein ernannt. Am 1. September 1989 wurde das fest am Institut angestellte Barockensemble des Telemann-Kammerorchesters gegründet. Zwei Jahre später wurde Thom zum künstlerischen Leiter der Telemann-Festtage in Clausthal-Zellerfeld ernannt.
Eitelfriedrich Thom war bis 1989 Mitglied der SED. Später wurde er Mitglied der Rotarier und Freimaurer.

Max van der Rose

Max van der Rose ist ein deutscher Komponist, Musiker, Musikproduzent und Maler.

Er lebt in seiner Geburtsstadt Berlin und arbeitet als Impresario, Komponist, Musiker, musikalischer Leiter und Produzent im Studio sowie auf Bühnen für Kultur, Medien und Wirtschaft. Seine Arbeiten wurden bisher in 18 Ländern aufgeführt und ausgestrahlt.
Ein erster Höhepunkt war 1995 die Konzeption und Durchführung der Eventreihe dance of elements anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Bundesgartenschau im Britzer Garten in Berlin. In 18 tagesfüllenden Events, mit mehr als 60 Musikern, ließ er lebende Klangbilder zum Thema der vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft – entstehen. Dabei gründete er die Drum Connection.
Als Beginn von Arbeiten außerhalb des musikalischen und kulturellen Mainstreams, folgte als ein weiterer Höhepunkt die Zusammenarbeit und Produktion eines Albums des mongolischen Künstler Saraa.
Seit 2003 ist er Komponist und musikalischer Leiter der Rhythm, Drum & Dance-Show, die bereits Gastspiele in 13 europäischen Ländern gab.
Er engagiert sich politisch durch regelmäßige Teilnahme beim Karneval der Kulturen, dem größten Kulturevent in Berlin. Er produziert und veröffentlicht gemeinsam mit der Werkstatt der Kulturen seither die regelmäßig erscheinenden CDs auf seinem Label cues recording.
Für sein künstlerisches und kulturelles Engagement „… als Künstler mit Sendungsbewusstsein“ erfolgte 2003 die Ernennung zum Ritter der Kultur des Landes Ungarn. Der Festakt mit Verleihung und Ritterschlag fand im Schloss Stefania in Budapest statt.

Ebony Tears

Ebony Tears (engl. ‚Ebenholztränen‘) war eine Death-Metal-Formation aus Schweden.

Ab 1992 spielten Johnny Wranning (Gesang) und Conny Jonsson (Gitarre) zusammen in der Gruppe Memorium (aus Norrtälje, nicht zu verwechseln mit Memorium aus Horred). 1992 und 1993 wurden zwei Demos aufgenommen, die Gruppe konnte jedoch nie einen Plattenvertrag erreichen. Anschließend wechselte Wranning zu Miscreant, die 1995 eine CD für Wrong Again Records herausbrachten. Jonsson versuchte zu dieser Zeit sein Glück als Gitarrist in Los Angeles.
Schließlich trafen sich die beiden 1996 in Stockholm wieder und beschlossen Ebony Tears zu gründen. Iman Zolgharnian stieg als Schlagzeuger ein, Bassist wurde Thoms Thun. Mit dieser Besetzung wurde 1996 ein selbstbetiteltes Demo aufgenommen. Die Band unterschrieb bei Black Sun Records und veröffentlichte 1998 das Debütalbum Tortura insomniae. Thomas Thun und Iman Zolgharnian stiegen aus. Wranning und Jonsson kümmerten sich daher um ihr Projekt Dog Faced Gods, das im Gegensatz zu Ebony Tears eher auf Härte und Schnelligkeit setzte.
1999 nahmen Ebony Tears mit Richard Evensand (Schlagzeug) und Peter Kahm (Bass) von Dog Faced Gods das Album A Handful of Nothing auf.
2001 erschien das letzte Album Evil as Hell. Anschließend ging die Gruppe komplett in Dog Daced Gods auf.
Ebony Tears haben mit vielen verschiedenen Stilen experimentiert, wobei die Wurzeln des Death Metal stets beachtet wurden. Das Album Tortura insomniae nähert sich musikalisch der New Wave of Swedish Death Metal (NWoSDM) an, während andere Alben an eine Death-Metal-Version der Musik von Iron Maiden erinnern. A Handful of Nothing enthielt mehr Thrash-Metal-Elemente als der Vorgänger und war etwas härter. Sehr oft kommen auch melodische Lieder vor, welche von Violinen unterstützt werden und nicht selten von Folk Metal inspiriert wurden. Azf dem Album Evil as Hell wurde der Stil der Band schneller, härter und brutaler und verzichtete auf viele Einflüsse der NWoSDM.

Kanton Digoin

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Der Kanton Digoin ist eine französische Verwaltungseinheit im Arrondissement Charolles, im Département Saône-et-Loire und in der Region Bourgogne. Sein Hauptort ist Digoin. Vertreter im Generalrat des Départements ist seit 2011 Philomène Baccot (PS).
Der Kanton ist 117,39 km² groß und hat 11.520 Einwohner (1999), was einer Bevölkerungsdichte von 98 Einwohnern pro km² entspricht. Er liegt im Mittel 264 Meter über Normalnull, zwischen 216 Metern in Saint-Agnan und 347 Metern in Les Guerreaux.
Der Kanton besteht aus fünf Gemeinden:
Autun-1 • Autun-2 • Blanzy • Chagny • Chalon-sur-Saône-1 • Chalon-sur-Saône-2 • Chalon-sur-Saône-3 • Charolles • Chauffailles • Cluny • Cuiseaux • Digoin • Gergy • Givry • Gueugnon • Hurigny • La Chapelle-de-Guinchay • Le Creusot-1 • Le Creusot-2 • Louhans • Mâcon-1 • Mâcon-2 • Montceau-les-Mines • Ouroux-sur-Saône • Paray-le-Monial • Pierre-de-Bresse • Saint-Rémy • Saint-Vallier • Tournus
Autun-Nord | Autun-Sud | Beaurepaire-en-Bresse | Bourbon-Lancy | Buxy | Chagny | Chalon-sur-Saône-Centre | Chalon-sur-Saône-Nord | Chalon-sur-Saône-Ouest | Chalon-sur-Saône-Sud | Charolles | Chauffailles | Cluny | Couches | Cuiseaux | Cuisery | Digoin | Épinac | Givry | Gueugnon | Issy-l’Évêque | La Chapelle-de-Guinchay | La Clayette | La Guiche | Le Creusot-Est | Le Creusot-Ouest | Louhans | Lucenay-l’Évêque | Lugny | Mâcon-Centre | Mâcon-Nord | Mâcon-Sud | Marcigny | Matour | Mesvres | Montceau-les-Mines-Nord | Montceau-les-Mines-Sud | Montcenis | Montchanin | Montpont-en-Bresse | Montret | Mont-Saint-Vincent | Palinges | Paray-le-Monial | Pierre-de-Bresse | Saint-Bonnet-de-Joux | Saint-Gengoux-le-National | Saint-Germain-du-Bois | Saint-Germain-du-Plain | Saint-Léger-sous-Beuvray | Saint-Martin-en-Bresse | Semur-en-Brionnais | Sennecey-le-Grand | Toulon-sur-Arroux | Tournus | Tramayes | Verdun-sur-le-Doubs

kkStB 93

Die kkStB 93 war eine Tenderdampflokomotivreihe der k.k. Staatsbahnen (kkStB) mit der Achsformel Cn2t, die von mehreren unterschiedlichen Privatbahnen zur kkStB kam. So stammten die 93.01–05 und 11–13 von der Österreichischen Lokaleisenbahngesellschaft (ÖLEG), die 93.11″–12″ von der Kaiser Ferdinands-Nordbahn (KFNB), die 93.13″–17″ von der Österreichische Nordwestbahn (ÖNWB), die 93.16–18 von der Kremstalbahn (KTB), später Reihe kkStB 193, die 93.18″–19″ von den Böhmische Commercialbahnen (BCB) und die 93.20″–21″ von der Reichenberg-Gablonz-Tannwalder Eisenbahn (RGTE), später Reihe kkStB 293.

Die KFNB bestellte drei Tenderlokomotiven bei der Lokomotivfabrik Floridsdorf, die baugleich zur ÖLEG-Reihe F waren. Die Maschinen wurden 1881 bis 1883 geliefert. Sie bekamen die Nummern 904–906 und hießen ursprünglich ZBOROWITZ, OLEŠOV und BISTRITZ a. H.. Die 904 wurde 1895 ausgemustert, 905 kam als 300.101 zur ČSD und wurde 1926 ausgeschieden, 906 schließlich kam zur PKP, von der sie vor 1925 ausgemustert wurde.
Die fünf Lokalbahn-Tenderlokomotiven hatten bei der ÖNWB die Nummern 503L–504L und 507L–509L und wurden zwischen 1881 und 1902 gebaut.
Die ÖLEG beschaffte für die Lokalbahn Königshan–Schatzlar zwei Lokomotiven mit den Nummern 507L–508L, welche später von den kkStB die Nummern 93.15–16 erhielten. Bei der ÖLEG wurden diese Lokomotiven als Reihe F geführt. Eine weitere Lokomotive kam 1902 mit der Nummer 509L (kkStB 93.17) hinzu. Die 93.17 kam als 300.102 noch zur ČSD, die sie 1928 ausschied.
Die beiden Lokalbahn-Tenderlokomotiven wurden 1882 von Krauss in München gebaut und bildeten bei den Böhmischen Commercialbahnen (BCB) die Reihe IIIKc. Sie hatten die Namen TAXIS und FÜRSTENBRUCK.
Nach der Verstaatlichung der BCB 1910 bildeten sie 93.18–19 in Zweitbesetzung, wurden aber schon 1911 bzw. 1912 ausgemustert.
kkStB: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender | Wasserwagen 
BBÖ: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender 
ÖBB: Dampflokomotiven | Dampftriebwagen | Schlepptender 
Alte Staatsbahnen: SStB | NStB | ÖStB | SöStB | LVStB | Tiroler StB 
Privatbahnen: KFNB | StEG | ÖNWB / SNDVB | SB
Sonstige: k.u.k. HB