Sirzenich

Koordinaten:

Lage von Sirzenich in Rheinland-Pfalz

Sirzenich ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde Trierweiler im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz mit etwa 1400 Einwohnern.

Die Ortschaft befindet sich in der Südeifel nahe der Grenze zu Luxemburg, die hier von der Sauer gebildet wird. Der Ort liegt erhöht über dem Tal des Sirzenicher Bachs, einem linken Zufluss der Mosel, auf einer Höhe von etwa 350 Meter über NHN im Ortszentrum und steigt bis 385 Meter auf der Aacher Höhe an.

Zum Ortsteil Sirzenich gehört auch der Wohnplatz Schützenhaus und ein Teil von Neuhaus.

Trierweiler befindet sich etwa 2,5 Kilometer (km, alle Entfernungsangaben in Luftlinie) westlich, Trier gut 3 km östlich und die Stadt Luxemburg 35 km südwestlich.

Im Jahre 975 wird der Ort als „Sarceni“ erstmals urkundlich erwähnt. Es gibt aber Hinweise (Grabungsfunde) darauf, dass die Ortslage schon zur Eisenzeit von den Kelten und danach von den Römern besiedelt war. Die Römerstraße Trier–Köln verlief in Ortsnähe. Am 20. März 1971 wurde aus den beiden bis zu diesem Zeitpunkt selbständigen Gemeinden Sirzenich (mit seinerzeit 680 Einwohnern (E.)) und Trierweiler (508 E.) eine neue Gemeinde Trierweiler gebildet. Am 16. März 1974 kamen noch die Gemeinden Udelfangen (245 E./Stand 1974) und Fusenich mit 94 E. in Form einer Eingemeindung hinzu.

Die nächsten Autobahnen sind die A 64 unmittelbar im Norden mit der Ausfahrt Nr. 3 „Trier“ sowie die A 1 im Osten. Die Bundesstraße 51 verläuft etwa einen Kilometer nordöstlich

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. Es gibt regelmäßige Busverbindungen nach Trier und in die umliegenden Orte.

Trier Hauptbahnhof ist der nächste Fernbahnhof mit IC-Verbindungen.

Die nächstgelegenen Verkehrslandeplätze sind der Flugplatz Trier-Föhren und der Flugplatz Bitburg; internationale Flughäfen sind der Flughafen Luxemburg und der Flughafen Frankfurt-Hahn.

Die Landwirtschaft spielt heute kaum noch eine Rolle. Im Ort gibt es einige mittelständische Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Im Industriegebiet Trierweiler-Sirzenich, verkehrsgünstig an der A 64 und der B 51 gelegen, haben sich etliche Gewerbebetriebe angesiedelt. Touristische Infrastruktur ist lediglich ansatzweise vorhanden.

Unter Denkmalschutz steht die Katholische Filialkirche St. Johannes Evangelist, deren Chor auf das Jahr 1436 datiert wird, während der Saalbau von 1681 ist.

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