Marko Pogačnik

Marko Pogačnik (* 11. August 1944 in Kranj, Slowenien) ist ein slowenischer Bildhauer, Land-Art-Künstler, Geomant und Autor.

Pogačnik studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Ljubljana, die er 1967 abschloss. Von 1965 bis 1971 arbeitete er als Mitglied der internationalen Künstlergruppe OHO in den Bereichen von Konzeptkunst und Land-Art. 1971 gründete er mit seiner Familie und Freunden eine Lebens- und Künstlergemeinschaft, die „Sempas-Familie“ in Sempas, Slowenien, die bis etwa 1979 existierte. Ab Mitte der 1980er Jahre entwickelte er die „Lithopunktur“, eine der Akupunktur nachempfundene Methode der Heilung und Ausbalancierung von Orten und Landschaften. Seither führte er Projekte zur Heilung der Natur- und Stadtlandschaft durch Steinsetzungen aus, so im Schlosspark Türnich, bei Cappenberg und den Geomantischen Pfad im steirischen Bad Blumau. Andere Lithopunkturen führte er entlang der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland bei Londonderry sowie in Salzburg durch.
Im Jahre 1991 wurde ihm die Gestaltung des slowenischen Staatswappens übertragen.
Autor von zahlreichen Büchern in deutscher und englischer Sprache

Chuck Grassley

Charles Ernest „Chuck“ Grassley (* 17. September 1933 in New Hartford, Butler County, Iowa) ist ein republikanischer US-Senator aus dem Bundesstaat Iowa. Seit 2015 ist Grassley Vorsitzender des Justizausschusses des Senats. Er war von 2003 bis 2007 Vorsitzender des Finanzausschusses des Senats und von 2007 bis 2010 dessen „Ranking Member“, also ranghöchster Vertreter der Minderheitspartei.
Grassley arbeitete in seiner Jugend am Fließband und als Farmer, bevor er an der University of Northern Iowa studierte, wo er 1956 seinen Abschluss erhielt. Sein erstes öffentliches Amt trat er an, als er 1959 ins Repräsentantenhaus von Iowa gewählt wurde, wo er bis 1974 blieb. In diesem Jahr gelang ihm der Einzug ins Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, wo er die Wiederwahlen 1976 und 1978 ebenfalls gewinnen konnte. Im Jahr 1980 gewann er schließlich die Wahl in den Senat, als er den demokratischen Amtsinhaber John Culver schlug. Dem Senat gehört er seitdem ununterbrochen an.
Grassley ist ein Gegner von Cross-Border-Leasing-Geschäften. Bei militärischen Ausgaben ist er eher gegen teure Projekte, die seine Partei unterstützt, und war einer von nur zwei Republikanern, die 1991 gegen den Zweiten Golfkrieg votierten. Er ist Mitglied bei den Freimaurern. Der Baptist ist ebenfalls Mitglied der konservativ-christlichen Gruppe „The Family“, die das „National Prayer Breakfast“ organisiert.
Internationales Aufsehen erregte Grassley mit seiner Forderung, der National Science Foundation öffentliche Fördermittel zu streichen, weil deren Mitarbeiter angeblich während ihrer Arbeitszeit exzessiv pornografische Angebote im Internet konsumierten.
Ebenfalls sehr bekannt wurde eine Äußerung Grassleys im Zuge der AIG-Pleite. Den Managern, die sich nach milliardenschweren Staatzuschüssen trotz Misswirtschaft Boni auszahlten, riet er: „Folgen Sie dem japanischen Beispiel: Machen Sie eine Verbeugung – und dann treten Sie entweder zurück oder begehen Selbstmord.“
Klasse 2: Jones | Grimes | Howell | Wright | Kirkwood | McDill | J. Wilson | Gear | Dolliver | Young | Kenyon | Rawson | Brookhart | Steck | Dickinson | Herring | G. Wilson | Gillette | Martin | Miller | Clark | Jepsen | Harkin | Ernst
Klasse 3: Dodge | Harlan | Kirkwood | Harlan | Allison | Cummins | Stewart | Brookhart | Murphy | Gillette | Hickenlooper | Hughes | Culver | Grassley
Delegierte aus dem Iowa-Territorium (1838–1846) Chapman | A. Dodge
Abgeordnete aus dem Bundesstaat Iowa (seit 1846) 1. Bezirk: Hastings | W. Thompson | Miller | Henn | A. Hall | S. Curtis | J.F. Wilson | McCrary | Stone | McCoid | B. Hall | Gear | Seerley | Gear | S. Clark | Hedge | Kennedy | Kopp | Eicher | Martin | Schwengel | Schmidhauser | Schwengel | Mezvinsky | Leach | Nussle | Braley | Blum • 2. Bezirk: Leffler | L. Clark | J.P. Cook | Thorington | Davis | Vandever | Price | Smyth | W. Wolf | Cotton | Tufts | Price | Farwell | Murphy | Hayes | G. Curtis | Lane | Rumple | Wade | Dawson | Pepper | Vollmer | H. Hull | Letts | B. Jacobsen | W. Jacobsen | Talle | L. Wolf | Bromwell | Culver | Blouin | Tauke | Nussle | Leach | Loebsack • 3. Bezirk: Allison | Donnan | Ainsworth | Burdick | Updegraff | Henderson | Birdsall | Pickett | Connolly | Sweet | Robinson | Willford | Gwynne | Gross | Grassley | Evans | Nagle | Lightfoot | Boswell | Latham | Young • 4. Bezirk: Grinnell | Loughridge | Walden | Pratt | Deering | Weller | Fuller | Sweney | Butler | Updegraff | Haugen | Biermann | Talle | Le Compte | Carter | Kyl | Bandstra | Kyl | N. Smith | Ganske | Latham | King • 5. Bezirk: Kasson | G. Dodge | Palmer | J. Wilson | R. Clark | W.G. Thompson | J. Wilson | Frederick | Kerr | J. Hamilton | Cousins | Good | Cole | Thurston | Le Compte | Cunningham | N. Smith | Scherle | Harkin | Lightfoot | Grandy | Latham | King • 6. Bezirk: A. Hubbard | Pomeroy | Orr | Loughridge | Sampson | Weaver | Cutts | J.C. Cook | Cutts | J.C. Cook | Weaver | Lacey | White | Lacey | D. Hamilton | Kendall | Kirkpatrick | Ramseyer | Dowell | Utterback | Dowell | Goodwin | Cunningham | Gilchrist | J. I. Dolliver | Coad | Hoeven | Greigg | Mayne | Bedell | Grandy • 7. Bezirk: Kasson | Cummings | E. Gillette | Kasson | H. Smith | Conger | Hays | J. Hull | Prouty | Dowell | Wearin | Jensen | Hansen | Scherle • 8. Bezirk: McDill | Sapp | Hepburn | Anderson | Flick | Hepburn | Jamieson | Towner | Evans | Thurston | Gilchrist | Hoeven • 9. Bezirk: Orr | Oliver | Carpenter | Pusey | Lyman | Reed | Bowman | Hager | McPherson | W. Smith | Green | Vincent | Swanson | G. Gillette | Harrington | Narey • 10. Bezirk: Holmes | J. P. Dolliver | Conner | Woods | Dickinson | Gilchrist • 11. Bezirk: Struble | Perkins | Thomas | E. Hubbard | Scott | Steele | Scott | Boies | Campbell

Deutscher Filmpreis/Bestes Szenenbild

Die folgende Liste ist eine Übersicht über die Preisträger des Deutschen Filmpreises, Filmband in Gold in der Kategorie Bestes Szenenbild (Titel bis 1998: Beste Ausstattung).
2005
Ari Hantke – Der neunte Tag
2006
Silke Buhr – Das Leben der Anderen
2007
Uli Hanisch – Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders
2008
Erwin Prib – Absurdistan
2009
Tu Ju Hua – John Rabe
2010
Christoph Kanter – Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte
2011
Silke Buhr – Poll
2012
Sebastian Krawinkel – Anonymus
2013
Uli Hanisch und Hugh Bateup – Cloud Atlas
2014
Claus Rudolf Amler – Das finstere Tal
2015
Silke Buhr – Who Am I – Kein System ist sicher
Deutscher Filmpreis – Archiv
Bester Spielfilm | Bester Dokumentarfilm | Bester Kinderfilm | Beste Regie | Bestes Drehbuch | Beste weibliche Hauptrolle | Beste männliche Hauptrolle | Beste weibliche Nebenrolle | Beste männliche Nebenrolle | Beste Kamera/Bildgestaltung | Bester Schnitt | Bestes Szenenbild | Bestes Kostümbild | Bestes Maskenbild | Beste Tongestaltung | Beste Filmmusik
Herausragende Verdienste um den deutschen Film | Bernd Eichinger Preis
Ehemalige Kategorien: Beste darstellerische Leistungen | Beste Nachwuchsdarstellerin | Bester Nachwuchsdarsteller | Bester ausländischer Film | Publikumspreis: Film des Jahres | Publikumspreis: Schauspieler des Jahres

Johanna von Spanien

Johanna von Spanien (spanisch Juana de Austria; * 24. Juni 1535 in Madrid; † 7. September 1573 in San Lorenzo de El Escorial) war eine Infantin von Spanien und durch Heirat Kronprinzessin von Portugal. Sie war die Enkelin und die Mutter eines portugiesischen sowie die Tochter und Schwester eines spanischen Königs und verband damit die herrschenden Häuser in beiden Staaten: Habsburg und Avis. Von 1554 bis 1559 war Johanna Statthalterin von Spanien.

Johanna war die jüngste Tochter des Kaisers Karls V. aus dessen Ehe mit Isabella von Portugal. Zum Zeitpunkt ihrer Geburt war sie Erzherzogin von Österreich, Infantin von Kastilien und Aragon sowie Prinzessin von Flandern und Burgund. Gemeinsam mit ihren Geschwistern Philipp und Maria wurde die Infantin in Spanien erzogen.
Johanna heiratete auf Wunsch ihres Vaters am 7. Dezember 1552 in Toro den Thronerben von Portugal, Johann Manuel (1537–1554), der auch ihr Cousin war. Diese Verbindung war bedeutsam für die spätere iberische Union, also die gemeinsame Regentschaft der Habsburger von Philipp II. bis Philipp IV. über Spanien und Portugal.
Johannas Ehemann starb bereits vor der Geburt des einzigen Kindes dieser Ehe an juvenilen Diabetes. Johanna wurde nach Madrid zurückgerufen, um als Stellvertreterin ihres Bruders Philipp II. Spanien zu regieren, während dieser sich in England, als Gemahl der Königin Maria I., aufhielt. Sie kam 1554 wieder nach Spanien zurück und sah Portugal und ihren Sohn nie wieder; der Kontakt zu Sebastian beschränkte sich fortan auf Briefverkehr. Das Königreich Spanien verwaltete Johanna bis zum 29. August 1559. Die Entscheidung Geld- und Truppenunterstützung für die Wiedereroberung der Stadt Bugia 1555 zur Verfügung zu stellen, verschob die Regentin bis zur Rückkehr ihres Bruders. Im Jahr 1556 verantwortete sie allerdings den Entsatz von Oran. Die Aufsicht über die Erziehung ihres Neffen Don Carlos stellte Johanna vor eine große Herausforderung, der sie letztlich nicht gewachsen war. Johanna galt als große Förderin der Heiligen Inquisition und nahm an zahlreichen Autodafés teil. Nach der Rückkehr ihres Bruders beteiligte sich Johanna aktiv am Hofleben. Im Jahr 1565 wurde ergebnislos über eine Vermählung Johannas mit dem französischen König Karl IX. nachgedacht, wobei Johanna ganz Flandern als Mitgift in die Ehe bringen sollte.
In ihren letzten Lebensjahren widmete sie sich der Religion, zog sich vermehrt in das Klarissenstift Descalzas Reales in Madrid zurück, welches sie 1559 gründete und wo sie auch bestattet wurde, und erlangte Bedeutung als Unterstützerin des Jesuitenordens. Mit Francisco de Borja und Ignatius von Loyola unterhielt sie enge persönliche Beziehungen. Angeblich soll sie dem Orden auch als einzige Frau heimlich angehört haben. Sie starb am 7. September 1573 im Escorialpalast.
Aus ihrer Ehe hatte Johanna einen Sohn:

Mawlamyaing

State
Mawlamyaing (birmanisch: မော်လမြိုင်မြို့, Aussprache: [mɔ̀ləmjàiN mjo̰]), auch Mawlamyine geschrieben, früher: Moulmein, ist die drittgrößte Stadt in Birma (Myanmar) und liegt etwa 300 km südöstlich von Rangun und 70 km südlich von Thaton an der Mündung des Saluen- (Thanlwin)-Flusses. Zur Zeit der britischen Herrschaft trug die Stadt den Namen Moulmein.
Mit 300.000 Einwohnern ist Mawlamyaing die größte Stadt im Mon-Staat und der wichtigste Handels- und Warenumschlagplatz im südöstlichen Birma.

Der Name Mawlamyaing bedeutet etwa „zerstörtes Auge“. Die Sage geht, dass ein Fürst der Mon hier ein Auge verloren hat.
Mawlamyaing war zwischen 1826 und 1852 die erste Hauptstadt von Britisch-Birma, nachdem die Küste von Tenasserim (heute Tanintharyi-Division) zusammen mit Arakan (heute Rakhaing-Staat) erobert und mit dem Vertrag von Yandabo dem britischen Reich einverleibt worden war. Hier befand sich eine größere Zahl britischer Bürger, die meist mit der Gewinnung und dem Handel von Naturkautschuk beschäftigt waren. Die meisten Familien sind in der neueren Zeit nach Großbritannien zurückgekehrt oder nach Australien gegangen. Während seiner Jahre in Birma diente etwa George Orwell hier als Polizeioffizier.
Mawlamyaing ist Sitz des Bistums Mawlamyaing.
In Mawlamyaing münden die Flüsse Gyaing, Attayan in den Saluen-Fluss, der hier ein Delta bildet und durch die Bilugyun-Insel geschützt wird, bevor er in den Golf von Martaban und die Andamanensee mündet. Die Stadt ist im Westen und Osten flankiert von Hügeln, auf denen alte Pagoden stehen.
Mawlamyaing ist berühmt für seine Tropenfrüchte und für seine Küche. Dies kommt auch in der birmanischen Redensart „Mandalay fürs Reden, Rangun fürs Prahlen und Mawlamyaing fürs Essen“ zum Ausdruck. Die Stadt besitzt viele Säge- und Reismühlen, denn Reis und Teakholz werden den Saluen heruntergebracht.
Früher war hier ein bedeutender Schiffbauplatz und ist immer noch ein großer Hafenplatz.
Mawlamyaing bietet den Hauptzugang zum südöstlichen Birma. Die Thanlwin-Brücke zwischen Mawlamyaing und Mottama (Martaban) im Norden ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Gegend und gleichzeitig die längste Straßen- und Eisenbahnbrücke des Landes. Sie erstreckt sich über mehr als 3 km über den Saluen-Fluss und verbindet dabei den Süden des Landes mit Rangun.
Der Flughafen von Mawlamyaing bietet regelmäßige Flüge nach Rangun an.

Enrico Schirinzi

Enrico Schirinzi (2011)
Enrico Schirinzi (* 14. November 1984) ist ein italienischer Fussballspieler, der beim FC Thun in der Axpo Super League unter Vertrag steht.
Enrico Schirinzi ist italienischer Staatsbürger, spielte jedoch seit jeher für Schweizer Fussballvereine. Seine ersten fussballerischen Erfahrungen sammelte er in seiner Jugend bei den BSC Young Boys, zuletzt 2005 in der U21. Da sich ihm keine Gelegenheit bot, in die erste Mannschaft der Berner aufzusteigen, wechselte er zum FC Wohlen in die Challenge League. Für die Aargauer bestritt er 78 Spiele und erzielte acht Tore, womit er auf sich aufmerksam machte. 2008 wechselte er zum FC Luzern in die Axpo Super League. Er kam in der ersten Mannschaft hauptsächlich zu Teileinsätzen und spielte auch in drei Partien für die U21 der Innerschweizer (bei den Junioren erzielte er drei Tore). Nach einer halben Saison ging Schirinzi zum FC Lugano, wo er in elf Spielen ein Tor erzielte, doch konnte er sich auch hier nicht durchsetzen. Für die Saison 2009/10 kehrte er zum FC Wohlen zurück, wo er als Stammspieler fünf Tore in 29 Spielen erzielte. Da sein Vertrag nicht verlängert wurde, war Schirinzi in der Folge vereinslos.
Im November 2010 holte Murat Yakin den Italiener aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle zum Aufsteiger FC Thun. Der Linksfüsser gilt nämlich als ein sehr vielseitiger Fussballer, der seine Karriere zwar als Mittelfeldspieler (Aussenbahn links und rechts) begann, jedoch auch als Aussenverteidiger eingesetzt werden kann. Auf dieser Position wurde er beim FC Thun besetzt und war dabei bisher ziemlich erfolgreich. Zusammen mit Timm Klose, Stipe Matić und anderen bildet Schirinzi das Abwehrbollwerk der Berner Oberländer, deren Hintermannschaft als zweitstärkste Verteidigung der Liga gilt. Am 31. März 2011 wurde bekannt, dass sich der Defensiv-Spezialist eine Sprunggelenk-Verletzung zugezogen hat und bereits operiert wurde. Er wird dem Verein während mehrerer Wochen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Schirinzis Vertrag beim FC Thun läuft bis am 30. Juni 2017.
Roman Buess | Marco Bürki | Elvedin Causi | Guillaume Faivre | Nelson Ferreira | Gianluca Frontino | Stefan Glarner | Dennis Hediger | Felix Hornung | Sven Joss | Milos Krstic | Ridge Munsy | Norman Peyretti | Simone Rapp | Thomas Reinmann | Marco Rojas | Francesco Ruberto | Nicolas Schindelholz | Enrico Schirinzi | Michael Siegfried | Fulvio Sulmoni | Nicola Sutter | Sandro Wieser | Andreas Wittwer | Gonzalo Zárate | Lotem Zino
Trainer: Jeff Saibene

James F. Hinkle

James Fielding Hinkle (* 20. Oktober 1864 im Franklin County, Missouri; † 26. März 1951 in Roswell, New Mexico) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1923 bis 1925 der sechste Gouverneur des Bundesstaates New Mexico.
James Hinkle besuchte die University of Missouri und zog dann im Jahr 1885 in das New-Mexico-Territorium. Dort begann er eine erfolgreiche Laufbahn als Geschäftsmann. Er war vor allem in der Viehzucht und dem Bankwesen tätig.
Hinkle war Mitglied der Demokratischen Partei. Zwischen 1891 und 1893 war er im Kreisrat (County Board of Commissioners) des Lincoln County vertreten. Zwischen 1893 und 1896 war er Abgeordneter im territorialen Parlament von New Mexico. Im Jahr 1901 saß er im Senat dieses Territoriums. Anschließend war er zwischen 1901 und 1911 im Gleichberechtigungsausschuss (Equalization Board) im Lincoln County. Gleichzeitig amtierte er in den Jahren 1904 bis 1906 als Bürgermeister von Roswell. Im Jahr 1912 zog er in den Senat des neu entstandenen US-Bundesstaates New Mexico ein. Dieses Mandat behielt er bis 1917.
Am 7. November 1922 wurde Hinkle mit 55:45 Prozent der Stimmen gegen den Republikaner C. L. Hill zum neuen Gouverneur seines Staates gewählt. Er trat sein Amt am 1. Januar 1923 an. In seiner zweijährigen Amtszeit wurden die Veteranen des Ersten Weltkrieges von der Grundsteuer befreit. Ansonsten verlief die Amtsperiode relativ ruhig. Nach dem Ende seiner Amtszeit am 1. Januar 1925 zog sich Hinkle aus der Politik zurück. Er widmete sich wieder seinen verschiedenen geschäftlichen Interessen und lebte noch bis zum März 1951. James Hinkle war mit Lillie E. Roberts verheiratet, mit der er vier Kinder hatte.
Militärgouverneure (1846–1851): Kearny | Doniphan | Price | Washington | Munroe
New-Mexico-Territorium (1846–1912): Bent | Vigil | Calhoun | Sumner | Lane | Meriwether | Rencher | Connelly | Arny | Mitchell | Pile | Giddings | Ritch | Axtell | Wallace | Sheldon | Ross | Prince | Thornton | Otero | Hagerman | Curry | Mills
Bundesstaat New Mexico (seit 1912): McDonald | de Baca | Lindsey | Larrazolo | M. Mechem | Hinkle | Hannett | Dillon | Seligman | Hockenhull | Tingley | Miles | Dempsey | Mabry | E. Mechem | Simms | E. Mechem | Burroughs | E. Mechem | Bolack | Campbell | Cargo | King | Apodaca | King | Anaya | Carruthers | King | Johnson | Richardson | Martinez

Tetenhusen

Tetenhusen (dänisch: Tetenhuse) ist eine Gemeinde an der Sorge im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein, zwischen Rendsburg und Schleswig.

Der Ort wurde wohl 1362 nach der Zweiten Marcellusflut von Friesen, die ihre Dörfer verloren haben, gegründet. Die Vermutung basiert auf den Ortsnamen, der wohl bei Tetens Häusern bedeutet und sich vom friesischen Personennamen Thede oder Thade ableitet.
Der Ort wurde jedoch ursprünglich auf dem anderen Ufer der Sorge gegründet und um 1500 verlegt, weil er von den wandernden Inlanddünen bedroht wurde. In der Nähe der Siedlung befand sich früher auch ein Hafen, von dem aus Bauholz und Torf verschifft wurden sowie eine Zollstation.
Die Sorgeschifffahrt kam erst zu Beginn des Ersten Weltkriegs zum Erliegen. In der Waldkapelle befindet sich jedoch noch ein Schiffsmodell (allerdings keines der Sorgeschiffe).
Tetenhusen gehörte zur Gemeinde Friedrichswiese, bis diese am 1. April 1938 aufgelöst wurde. Tetenhusen war eine der drei Nachfolgegemeinden.
Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung haben die CDU und die Wählergemeinschaft FWG seit der Kommunalwahl 2013 je fünf Sitze und die SPD hat einen Sitz.
Blasonierung: „Über grünem Schildfuß, darin ein silberner Wellenbalken, in Gold ein links gewendeter, kampfbereiter roter Fuchs. Im rechten Obereck ein unten verstutzter grüner Rohrkolben.“
Da in der teils moorigen, teils sandigen Geestlandschaft mit vielen Wald- und Feuchtgebieten viele Füchse leben, wurden die Tetenhusener in den umliegenden Gemeinden auch scherzhaft Sandfüchse genannt. Daran soll der Fuchs im Wappen erinnern.
Das Tetenhusener Moor ist ein Hochmoor nahe Tetenhusen und wurde bereits 1928 unter Naturschutz gestellt.
Im Gemeindegebiet befinden sich Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe zur lokalen Versorgung.
Der Schriftsteller Siegfried Lenz (1926–2014) besaß in Tetenhusen einen Bungalow, den er im Sommerhalbjahr bewohnte.
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Teruo Hayashi

Teruo Hayashi (jap. 林 輝男, Hayashi Teruo; * Oktober 1924 in Nara; † 24. September 2004 in Ōsaka) war ein japanischer Karate-Meister (10. Dan), Stilgründer des Japan-Karate-Do-Hayashi-Ha-Shitoryu-Kai und Kenshinryu-Kai-Okinawa-Kobudo.
Teruo Hayashi war einer der größten und berühmtesten Meister des modernen Karate. Er war Träger des 10. Dan und Gründer der Stile des Japan-Karate-Do-Hayashi-Ha-Shitoryu-Kai und Kenshin-Ryu-Kai-Okinawa-Kobudo. Teruo Hayashi trainierte unter anderen berühmten Karate-Großmeistern wie Kosei Kuniba, Seko Higa und Choshin Nagamine sowie den Kobudo-Großmeistern Hohan Soken, Shiken Taira und Nakaima Kenko. In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts trainierte er das Mobotu-Ha-Shitoryu-Seishin-Kai. Teruo Hayashi erlernte Karate und Kobudo und viele weitere traditionelle Stile von China, Okinawa und Japan. Er war über zehn Jahre Vorsitzender der Kampfrichterkommission der WUKO (World Union of Karate Do Organisations). Hayashi war der Präsident und Gründer des Kenshin-Ryu-Kai-Okinawa-Kobudo und des Japan-Karate-Do-Hayashi-Ha-Shitoryu, Ehrenpräsident des Kampfrichterrates der WUKO, Direktor des FAJKO, einer der obersten Richter der FAJKO und Präsident des direktiven Komitees für die Weiterentwicklung des Karateverbandes in Ōsaka. Sein internationaler Repräsentant ist Seinosuke Mitsuya.

Bowling for Soup

Bowling for Soup ist eine US-amerikanische Punk-Rock-Band aus Wichita Falls, Texas.

Der Bandname geht auf einen Sketch des US-Komikers Steve Martin aus dem Jahr 1978 zurück (Bowling for shit), der seinerseits eine Persiflage der US-Spielshow Bowling for Dollars war. Da ein Beibehalten des Kraftausdrucks Shit im Bandnamen in den USA der Gegenwart eine weitreichende öffentliche Ächtung mit sich gebracht hätte, wurde dieser durch das unverfängliche Wort Soup ersetzt.
Alle bisher erschienenen Alben der Gruppe Bowling for Soup können grundsätzlich dem Genre des Punkrock zugerechnet werden; im Besonderen dem Subgenre des melodisch und rhythmisch eingängigen Pop-Punk.
Gegründet wurde Bowling for Soup 1994 mit Sänger Jaret Reddick, Bassist Erik Chandler, Lead Gitarrist Chris Burney und Drummer Lance Morril in Wichita Falls in Texas. Jeder hatte bereits in anderen Bands Erfahrungen gesammelt bis sie sich in einem Coffee Shop, der Burney gehörte, zusammen setzten und eine gemeinsame Band gründeten. Der Grund dafür war laut Reddick: „I want to start a band that’s happy. Wouldn’t it be cool to see a band and leave the club singing their songs, smiling and in a good mood?“.
Am 4. Juni 1994 trafen sie sich zur ersten Probe und bereits einen Monat später hatten die vier ihren ersten Auftritt. Ihr erstes Album Bowling for Soup wurde bei ihrem eigenen Label Queso Records im September desselben Jahres veröffentlicht. Ziel war es, ehrliche, fröhliche sing-along Stücke zu schreiben mit dem Motto „have a good time, all the time“. Es folgte ein weiteres Album mit dem Namen Cell Mates im Jahre 1996. 2008 wurde ihr Lied Today it´s gonna be a great day die Titelmelodie zur Zeichentrickserie Phineas und Ferb. Seit der ersten Stafel leiht Jaret Reddick dem Leadsänger von Love Händel, Danny, seine Stimme.
Ein Jahr später wurde die Öffentlichkeit auf die Neulinge aufmerksam, und Stücke wie Sandwich oder Cody vom ersten Album wurden vom lokalen Radiosender gespielt.
1998 erschien ihr drittes Album Rock On Honorable Ones!!! und ein weiteres Jahr später Tell Me When To Whoa!. Letzteres enthält The Bitch Song, der auf dem lokalen Radiosender KDGE so häufig gespielt wurde, dass er auf der Liste der meistgespielten Stücke sogar Marilyn Manson und Sugar Ray hinter sich ließ. Im selben Jahr verließ Lance Morril die Band und wurde durch Gary Wiseman ersetzt. Als Single stand The Bitch Song aber erst mit dem Erscheinen des Albums Let’s Do It For Johnny ab 2000 in den Läden. Dieses Album enthält neben neuen auch viele überarbeitete Stücke von den vorherigen Alben und eine Coverversion des Bryan Adams-Hits Summer of ’69.
Bereits ab 1997 bemühten sich einige größere Platten-Labels um die Verpflichtung von Bowling for Soup. Diese entschieden sich 2000 für das Major Label Jive Records, bei dem unter anderem auch Britney Spears, *NSYNC und die Backstreet Boys unter Vertrag stehen. Auf der Warped Tour spielten Bowling for Soup als Vorband für blink-182 und Sum 41, die beide einen großen Einfluss auf sie gehabt haben sollen was die Bühnenshow anbelangt.
Auf Tour schrieb man schon wieder am nächsten Album. Dieses kam 2002 auf den Markt mit dem Namen Drunk Enough To Dance, verkaufte sich innerhalb kürzester Zeit über 300.000 mal und erreichte Platz 14 der britischen Album Charts. Mit der Singleauskopplung Girl All The Bad Guys Want gelang ihnen der weltweite Durchbruch und eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Best Pop Performance By A Duo Or Group With Vocals. Die Auszeichnung ging aber an No Doubt für Hey Baby. Girl All The Bad Guys Want ist bis heute die erfolgreichste Bowling-for-Soup-Single und erreichte Platz 8 der UK Single Charts. Mit der Single Emily versuchte man an diesen Erfolg anzuknüpfen. Doch diese reichte nicht annähernd an den Erfolg des Vorgängers heran. Da das Album keine weiteren single-tauglichen Stücke beinhaltete, wurde ein neues geschrieben. Das Ergebnis war Punk Rock 101 und erreichte Platz 43 der UK Single Charts.
2004 wurde das 16 Tracks enthaltende Album A Hangover You Don’t Deserve veröffentlicht. Es konnte Platz 23 der Billboard Album-Charts für sich beanspruchen, hat inzwischen Gold-Status erreicht und ist somit das mit Abstand erfolgreichste Bowling-for-Soup-Album. Es brachte die Singles 1985 und Almost hervor.
Das 2005 erschienene Album Bowling for Soup Goes to the Movies enthält Coverversionen der Soundtracks von Fernsehserien und Filmen. Das bekannteste Cover ist wohl „… Baby One More Time“, das im Film Freaky Friday zu hören ist.
2006 folgte The Great Burrito Extortion Case mit der Single High School Never Ends. When We Die und I’m Gay folgten 2007.
Im Jahr 2007 tratenen Bowling for Soup auch auf dem Download-Festival im englischen Donington Park teil.
Unter dem Namen Live and Very Attractive erschien im Sommer 2008 die erste Live-DVD der Band. Sie enthält Aufnahmen der UK Get Happy Tour von Konzerten in England. Der Song My Wena wurde am 28. Juli 2009 als Promotion-Single für das Album Sorry For Partyin’ veröffentlicht, welches im Oktober 2009 erschien. No Hablo Inglés sollte die erste offizielle Single werden, jedoch trennte sich die Band kurz nach der Veröffentlichung von ihrem Label Jive Records. Sowohl für My Wena als auch für No Hablo Inglés wurden Videos gedreht, sie erschienen allerdings nie als offizielle Singles.
Am 26. April 2011 erschien das nunmehr elfte Album Fishin‘ for Woos in Deutschland. Die erste Single „S-S-S-Saturday“ wurde bereits vor dem Album am 17. Januar 2011 als Download bei iTunes und als Stream bei MySpace veröffentlicht. Die Band gab an, dass Turbulence die zweite Single werden würde.
Im September 2013 erschien das Studioalbum Lunch. Drunk. Love.. Die Band gab an, dass Circle die erste Single wäre.
Im Jahr 2015 erschien das 14. Album Songs People Actually Liked Volume 1 The First 10 Years 1994-2003.