Robert Sterling

Robert Sterling (* 13. November 1917 in New Castle, Pennsylvania als William Sterling Hart; † 30. Mai 2006 in Brentwood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Unternehmer.
Der Sohn eines Baseballspielers besuchte zunächst die Universität von Pittsburgh und verdiente sein Geld dafür als Verkäufer. Aufgrund seines guten Aussehens wurde er schließlich 1939 für den Film entdeckt. Um Verwechslungen mit dem Western-Star William S. Hart zu vermeiden, änderte er seinen Namen von William Sterling Hart in Robert Sterling.
Seinen ersten Filmauftritt hatte er in der Comic-Verfilmung Blondie Meets the Boss mit Penny Singleton in der Hauptrolle. Es folgten mittlere und kleinere Filmrollen, u.a. neben Cary Grant im Fliegerdrama S.O.S. Feuer an Bord und in der Buster-Keaton-Komödie Nothing but Pleasure, sowie Hauptrollen in B-Movies. Zu seinen bekanntesten Produktionen gehört die Komödie Die Frau mit den zwei Gesichtern (mit Greta Garbo in der Titelrolle), die Komödie Staatsaffären (mit Bob Hope und Lilo Pulver), der Krimi Der Tote lebt mit Robert Taylor und Lana Turner, der Science-Fiction-Film Unternehmen Feuergürtel sowie George Sidneys Kinofassung des Hammerstein/Ferber-Musicals Show Boat.
Einem breiten Publikum wurde Sterling jedoch erst durch seine Fernseharbeit bekannt. 1953 übernahmen er und seine zweite Ehefrau, Anne Jeffreys, die Hauptrollen in der Comedy-Serie Topper, nach dem gleichnamigen Roman von Thorne Smith. Sterling und Jeffreys verkörperten darin das frisch verstorbene Ehepaar „George & Marion Kerby“, das nur von dem spießbürgerlichen Bankier „Cosmo Topper“ wahrgenommen werden kann und die abstrusesten Versuche unternimmt, Topper zu einem extrovertierten Lebemann zu erziehen. In einer ersten Verfilmung des Stoffs, dem gleichnamigen Kinofilm von Norman Z. McLeod (1937) hatten Cary Grant und Constance Bennett das Geisterpaar gespielt.
Nach ein paar beruflichen Misserfolgen (z.B. mit den kurzlebigen Fernsehserien Love that Jill und Ichabod & Me) zog sich Sterling weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück und übernahm nur noch sporadisch Gastauftritte in Fernsehserien wie Hotel, Simon & Simon und Mord ist ihr Hobby. Stattdessen übernahm er als erfolgreicher Geschäftsmann die Leitung einer Computerfirma.
Robert Sterling war zweimal verheiratet. Aus der von 1943 bis 1949 dauernden Ehe mit der Schauspielerin Ann Sothern ging die Tochter Tisha Sterling hervor, die ebenfalls als Schauspielerin aktiv ist. 1951 heirateten Sterling und Anne Jeffreys, mit der er drei Kinder hatte. Sterling, der für seine Verdienste um das Fernsehen mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurde, starb am 30. Mai 2006 im Alter von 88 Jahren in seiner kalifornischen Wahlheimat.

Europameisterschaften im Springreiten 2011

Die Europameisterschaften im Springreiten 2011 fanden vom 13. September bis 18. September 2011 in Madrid statt.
Es handelte sich hierbei um die 31. Europameisterschaft im Springreiten, erst zum 19. Mal wurden auch Medaillen in der Mannschaftswertung vergeben.

Im April 2009 entschied die FEI, die Europameisterschaften an die spanische Hauptstadt Madrid zu vergeben.
Damit trug Spanien zum zweiten Mal – nach Gijón 1993 – die Springreit-Europameisterschaften aus.
Die Europameisterschaften wurden am Dienstag, den 13. September 2011, am Nachmittag eröffnet. Das sportliche Programm begann am Mittwoch und umfasste neben den Wettbewerben der Europameisterschaft auch ein internationales Springreitturnier, ausgeschrieben als CSI 3*.
Die Veranstaltung endete am Sonntag (18. September 2011) nach der Siegerehrung. Die Veranstaltung wurde auf dem Gelände des Club de Campo Villa de Madrid ausgetragen, der regelmäßig abwechselnd mit Gijón das spanische Nationenpreisturnier ausrichtet.
Extra für die Europameisterschaften wurde der Rasenboden des Reitstadions abgetragen und durch einen Allwetter-Sandboden ersetzt. In Folge soll jedoch wieder ein Rasenbelag hergestellt werden.
Im deutschsprachigen Fernsehen wurden die Europameisterschaften auf Eurosport umfangreich übertragen. Die Mannschaftsentscheidung wurde am Donnerstag (etwa 4 ½ Stunden) und am Freitag (fast 3 Stunden) komplett live übertragen. Das Finale der Einzelwertung wurde im Rahmen einer Zusammenfassung etwa eine Stunde lang übertragen. Daneben hat die FEI die Europameisterschaftsprüfungen kostenpflichtig übertragen.
Die Mannschafts- und Einzelentscheidung wurde von Mittwoch bis Freitag in gemeinsamen Prüfungen durchgeführt. Während die Mannschaftsentscheidung bereits am Freitag fiel, wurde der Einzeleuropameister erst am Sonntag nach einer weiteren Prüfung gekürt.
Es traten insgesamt 67 Reiter bei den Europameisterschaften in Madrid an, aus diesem Starterfeld bildeten 16 Nationen eine Mannschaft. Die teilnehmenden Nationen durften jeweils vier Springreiter mit jeweils einem Pferd zu den Europameisterschaften entsenden.
Die erste Teilprüfung war die Zeitspringprüfung am Mittwoch. In dieser Prüfung starteten alle an den Europameisterschaften teilnehmenden Reiter. Jede Mannschaft bestand aus drei oder vier Reitern einer Nation, von denen die drei besten Ergebnisse in die Mannschaftswertung eingingen.
Nach dieser Prüfung wurde die dort erzielte Zeit (Strafpunkte wurden bei Zeitspringprüfungen in Sekunden umgerechnet) in Wertungspunkte umgerechnet. Hierbei wurde der Führende mit 0,00 Wertungspunkten geführt. Die nachfolgenden Reiter erhielten ihren jeweiligen Abstand zum Führenden in Hundertstelsekunden als Wertungspunkte, jedoch in halbiertem Umfang, abgerundet auf zwei Stellen hinter dem Komma. Somit hätte ein Reiter, der 13 Hundertstelsekunden hinter dem Führenden platziert war, 0,06 Wertungspunkte erhalten.
Verteilt auf Donnerstag und Freitag wurde die zweite Prüfung, eine Springprüfung mit zwei Umläufen, durchgeführt. Am Freitag durften nur noch die besten zehn Mannschaften sowie die besten 50 Reiter teilnehmen (alle Mannschaftsreiter der zehn Mannschaften waren qualifiziert). Nach dieser Prüfung stand die endgültige Mannschaftswertung fest, anhand derer die Mannschaftsmedaillen vergeben wurden.
Die besten 25 Teilnehmer nach der zweiten Teilprüfung durften am Einzelfinale am Sonntag teilnehmen, eine Beschränkung der Teilnehmer pro Nation bestand nicht. Diese finale Prüfung wurde ebenfalls als Springprüfung mit zwei Umläufen ausgetragen.
Nach der ersten Prüfung setzte sich Frankreich mit lediglich 2,95 Wertungspunkten in Führung. Auf Rang zwei befand sich die deutsche Mannschaft mit 4,41 Wertungspunkten. Mit einem Abstand von weniger als zwei Abwürfen (acht Strafpunkten) befanden sich die Teams von Schweden, den Niederlanden, Großbritannien und Belgien dahinter.
In der Einzelwertung setzte sich, wie in der Mannschaftswertung, mit Olivier Guillon ein Franzose in Führung. Auf Rang zwei folgte der Österreicher Stefan Eder. Im Abstand von einem Abwurf zum Führenden folgten weitere 26 Reiter.
Einzelwertung:
Mannschaftswertung:
Der Parcours des zweiten Tages stellte für viele Reiter eine erhebliche Herausforderung dar, es kam zu vielen Hindernisabwürfen. Schwerpunkte hierbei waren der Wassergraben und eine Hindernisfolge auf der Schlusslinie (Trippelbarre mit nachfolgender zweifacher Kombination).
Gewinner des Tages war die niederländische Mannschaft, die drei fehlerfreie Ritte verzeichnen konnte und sich damit in Führung setzte. Sie profitierten hierbei von den Fehlern der bisher führenden Franzosen, die sich recht gleichmäßig auf die Mannschaft verteilten. Die deutsche Mannschaft lag weiterhin auf Rang zwei, die Schweizer lag auf Rang neun.
Nicht mehr dabei im zweiten Umlauf der besten zehn Mannschaften war Österreich auf Platz 13. Die Mannschaft, die nur mit drei Reitern gestartet war, verzeichnete 49 Strafpunkte. Seinen Anteil an diesen Verlusten hatte Stefan Eder, der von Rang zwei auf 37 abrutschte und damit einer der größten Verlierer in der Einzelwertung war.
In der Einzelkonkurrenz konnte sich Carsten-Otto Nagel nach Platz vier vom Vortag und einer Nullrunde am Donnerstag im Zwischenergebnis in Führung setzten. Olivier Guillon rutschte nach einem Abwurf auf Rang neun ab.
Einzelwertung:
Mannschaftswertung:
Am dritten Wertungstag stand ein identischer Parcours zum Vortag auf dem Programm. Hierbei war jedoch das Wasser durch farbliche Gestaltung entschärft worden, so dass es hier nicht mehr zu einem Fehlerschwerpunkt kam. Die niederländische Mannschaft, die am Vortag noch dominiert hatte, zeigte Schwächen. Hiervon profitieren die Mannschaften von Deutschland und Frankreich, die beide jeweils drei fehlerfreie Runden im Tagesergebnis hatten.
Für die deutsche Mannschaft stand bereits nach drei Reitern mit zusammen vier Strafpunkten der Sieg in der Mannschaftskonkurrenz fest. Zum Abschluss konnte Ludger Beerbaum, der die Tage zuvor jeweils Fehler am Wassergraben gemacht hatte, mit seiner fehlerlosen Runde das Mannschaftsergebnis noch auf null Strafpunkte am Freitag verbessern.
Insbesondere durch eine Nullrunde von Beat Mändli schafften die Schweizer, die als Titelhalter in diese Europameisterschaften gestartet waren, noch eine Endplatzierung auf Rang sechs und damit die noch fehlende Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2012. Dies schafften ebenfalls die noch nicht qualifizierten Mannschaften der Niederlande und Schwedens. Die portugiesische Mannschaft, die am Vortag Platz zehn belegte, konnte aufgrund des Ausfalls des Pferdes eines Mannschaftsreiters keine Mannschaft am Freitag mehr aufbieten.
In der noch offenen Einzelkonkurrenz führte weiterhin Carsten-Otto Nagel mit Corradina. Billy Twomey (am Vortag noch zweiter) rutschte auf Rang 18 ab, ebenso mit zwölf Strafpunkten am Freitag fiel Gregory Wathelet von Platz vier auf 20.
Einzelwertung:
Am Abschlusstag der Europameisterschaften stand in der Einzelwertung eine Springprüfung mit zwei unterschiedlichen Umläufen zur Bewältigung an. Trotz der Möglichkeit, dass bei Verzicht einzelner Reiter andere in die Runde der besten 25 nachrücken, traten nur noch 22 Reiter mit ihren Pferden an.
Im ersten Umlauf unterlief sowohl Carsten-Otto Nagel (Erster in der Zwischenrangierung) als auch Nick Skelton (Zweiter in der Zwischenrangierung) jeweils ein Abwurf, so dass sich der hier fehlerfrei gebliebene Niederländer Gerco Schröder in Führung setzte. Janne-Friederike Meyer hatte mit Lambrasco zwei Hindernisabwürfe und verzichtete nach dem Umlauf auf die Fortsetzung der Prüfung.
Auch der zweite Umlauf brachte nochmals Veränderungen in der Einzelrangierung. Nachdem Nagel und Skelton erneut vier Strafpunkte verzeichnen mussten, setzte sich Rolf-Göran Bengtsson in Führung. Als letzter Reiter trat Gerco Schröder mit einem Vorsprung von über fünf Punkten an. Bis kurz vor Ende des Parcours hatte Schröder einen Abwurf verzeichnet, was noch die Goldmedaille bedeutet hätte. Am letzten Sprung fiel jedoch eine weitere Stange, die Schröder (wie bereit im Rahmen der Mannschaftsentscheidung am Freitag) den Gewinn einer Medaille kostete. Der Einzeleuropameistertitel ging damit an Rolf-Göran Bengtsson mit dem 16-jährigen Wallach Ninja.
Einzig fehlerfrei in beiden Umläufen des Finaltags blieben Jeroen Dubbeldam mit Simon und Henrik von Eckermann mit Coupe de Coeur.
Die Ergebniserfassung und -übertragung erfolgte bei den Europameisterschaften 2011, wie bereits bei den Weltreiterspielen 2010, durch die niederländische Firma Sport Computer Graphics (SCG).
Die Hauptprüfung des Rahmenturniers, der traditionelle Königscup (Gran Premio – Copa S.M. El Rey), wurde am Samstag ab 16:45 Uhr ausgetragen. Es handelte sich hierbei um eine Springprüfung mit Stechen, der Sieg ging an Maikel van der Vleuten mit Sapphire B.

Primetime-Emmy-Verleihung 2014

Die 66. Emmy-Verleihung in der Sparte Prime Time (66th Primetime Emmy Awards) fand am 25. August 2014 im Nokia Theatre, einem Theater in Los Angeles, Kalifornien, statt. Die Nominierungen wurden am 10. Juli 2014 bekanntgegeben. Berücksichtigt wurden Programme, die im Zeitraum vom 1. Juni 2013 bis zum 31. Mai 2014 ausgestrahlt worden sind. Weil der US-Sender NBC die Übertragungsrechte an den Liveübertragungen der NFL-Spiele hat, fand die Zeremonie einen Monat früher und an einem Montag statt des üblichen Sonntags Ende September statt. Im deutschsprachigen Raum wurde die Verleihung vom Bezahlfernsehsender TNT Serie live übertragen. Der Comedian und Moderator Seth Meyers hat die Veranstaltung moderiert.
Zuvor waren am 16. August 2014 die Creative Arts Emmy Awards vergeben worden. Sie ehren Fernsehschaffende in technischen Kategorien wie Szenenbild, Kostüme, Kamera oder Schnitt.

Modern Family
Jim Parsons – The Big Bang Theory
Julia Louis-Dreyfus – Veep – Die Vizepräsidentin (Veep)
Ty Burrell – Modern Family
Allison Janney – Mom
Jimmy Fallon – Saturday Night Live
Uzo Aduba – Orange Is the New Black
Gail Mancuso – Modern Family (Episode: Vegas)
Louis C.K. – Louie (Episode: So Did The Fat Lady)
Breaking Bad
Bryan Cranston – Breaking Bad
Julianna Margulies – Good Wife (The Good Wife)
Aaron Paul – Breaking Bad
Anna Gunn – Breaking Bad
Joe Morton – Scandal
Allison Janney – Masters of Sex
Cary Fukunaga – True Detective (Episode: Who Goes There)
Moira Walley-Beckett – Breaking Bad (Episode: Ozymandias)
Fargo
The Normal Heart
Benedict Cumberbatch – Sherlock: Sein letzter Schwur (His Last Vow)
Jessica Lange – American Horror Story (American Horror Story: Coven)
Martin Freeman – Sherlock: Sein letzter Schwur (His Last Vow)
Kathy Bates – American Horror Story (American Horror Story: Coven)
Colin Bucksey – Fargo (Episode: Buridan’s Ass)
Steven Moffat – Sherlock: Sein letzter Schwur (His Last Vow)
The Colbert Report
One Last Hug: Three Days At Grief Camp
The Amazing Race
Jane Lynch – Hollywood Game Night
1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 

Jacob Banks Kurtz

Jacob Banks Kurtz (* 31. Oktober 1867 in Delaware, Juniata County, Pennsylvania; † 18. September 1960 in Altoona, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1923 und 1935 vertrat er den Bundesstaat Pennsylvania im US-Repräsentantenhaus.
Jacob Kurtz besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat und studierte danach am Dickinson College in Carlisle. Nach einem anschließenden Jurastudium an der dortigen School of Law und seiner 1893 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in Altoona in diesem Beruf zu arbeiten. Zwischen 1905 und 1912 fungierte er als Bezirksstaatsanwalt im dortigen Blair County. Während des Ersten Weltkrieges war er dort Leiter des Sicherheitsausschusses und des lokalen Verteidigungsrates. Politisch wurde er Mitglied der Republikanischen Partei.
Bei den Kongresswahlen des Jahres 1922 wurde Kurtz im 21. Wahlbezirk von Pennsylvania in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 4. März 1923 die Nachfolge von Evan John Jones antrat. Nach fünf Wiederwahlen konnte er bis zum 3. Januar 1935 sechs Legislaturperioden im Kongress absolvieren. Seit 1933 vertrat er dort als Nachfolger von James Mitchell Chase den 23. Distrikt seines Staates. In seine Zeit als Kongressabgeordneter fiel die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre. Seit 1933 wurden die ersten New-Deal-Gesetze der Roosevelt-Regierung verabschiedet, denen Kurtz’ Partei eher ablehnend gegenüberstand. 1933 wurde durch den 21. Verfassungszusatz der 18. Zusatzartikel aus dem Jahr 1919 widerrufen. Dabei handelte es sich um das umstrittene und wenig erfolgreiche Prohibitionsgesetz. Im Jahr 1935 wurden erstmals die Bestimmungen des 20. Verfassungszusatzes angewendet, wonach die Legislaturperiode des Kongresses jeweils am 3. Januar endet bzw. beginnt.
1934 wurde Jacob Kurtz nicht in seinem Mandat bestätigt. Nach seiner Zeit im US-Repräsentantenhaus praktizierte er wieder als Anwalt. In den Jahren 1936, 1940 und 1948 nahm er als Delegierter an den jeweiligen Republican National Conventions teil. Von 1944 bis 1946 war er juristischer Vertreter der Stadt Altoona. Er starb am 18. September 1960 in Altoona, wo er auch beigesetzt wurde.