18. Oktober 1977

18. Oktober 1977 ist der Titel eines Gemäldezyklus von Gerhard Richter. Er hat Fotografien zur Vorlage, die den Tod von drei führenden Terroristen der Baader-Meinhof-Gruppe in der Justizvollzugsanstalt Stammheim nach der Befreiung der Geiseln in der durch arabische Terroristen entführten Lufthansa-Maschine Landshut dokumentieren. Der Zyklus zeigt Ereignisse aus einem Zeitraum von mehreren Jahren, von der Festnahme der Terroristen bis zu ihrer Beerdigung. Eine Sonderstellung nimmt das sogenannte Jugendbildnis Ulrike Meinhofs ein.

Der Zyklus besteht aus 15 Bildern, die nach Polizei- und Pressefotos in dumpfen Grautönen in Öl angelegt sind, die Konturen wurden verwischt. Ihr Thema ist der Terrorismus der Rote Armee Fraktion (RAF), der die Bundesrepublik zehn Jahre lang in Atem hielt. Entstanden ist der Zyklus zwischen März und November 1988, im zehnjährigen Abstand zu den Ereignissen. Aus den Hunderten von gesichteten Fotos wählte Richter zwölf Motive aus, die er zunächst zu 18 Gemälden verarbeitete, von denen er jedoch drei wieder ausschied.
Auf den Ölgemälden sind Ulrike Meinhof, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Holger Meins dargestellt, aber die Personen sind weder durch ihre Gesichtszüge noch anhand der Bildtitel leicht zu identifizieren. Die Titel der Bilder sind unpersönlich gehalten. Die Verwischungen der Bildmotive sind unterschiedlich stark; allein Meinhof und Ensslin sind wegen der geringeren Verwischung zu erkennen, die anderen Personen erst im Vergleich mit den Ausgangsfotos.
Tote ist der Titel der drei Gemälde (62 cm x 67 cm, 62 cm x 62 cm, 35 cm x 40 cm, Werkverzeichnis: 667/1-3), die in einer Seitenansicht Kopf und Schultern der auf dem Rücken liegenden Ulrike Meinhof nach ihrem Selbstmord am 9. Mai 1976 zeigen. Der Verwischungseffekt verstärkt sich hier, je kleiner das Bild wird, auch der Ausschnitt ist variabel.
Das Bild Erhängte (200 cm x 140 cm, Werkverzeichnis: 668) lässt die schemenhafte Gestalt Gudrun Ensslins erkennen, die sich am 18. Oktober 1977 an den Gitterstäben ihrer Zelle in Stammheim erhängte. Zu diesem Bild gab es eine zweite Version, die Richter nicht in den Zyklus aufnahm und abstrakt übermalte (Decke, Werkverzeichnis 680/3).
Auf den Bildern Erschossener 1 und Erschossener 2 (beide 100 cm x 140 cm, Werkverzeichnis: 669/1-2) ist die auf dem Zellenboden liegende Leiche Andreas Baaders zu sehen. Beide Bilder entstanden nach einem Polizeifoto, das 1980 im Stern publiziert wurde, wobei das zweite Bild stärker verwischt ist.
Zelle (200 cm x 140 cm, Werkverzeichnis: 670) zeigt die Zelle Baaders nach der Entdeckung der Selbstmorde. Vorlage war ebenfalls ein Polizeifoto, das 1980 im Stern veröffentlicht wurde. Die rechte Bildhälfte wird von einem Bücherregal beherrscht, auffällig ist die Verwischung in der Vertikalen.
Die Gemälde Gegenüberstellung 1-3 (jeweils 112 cm x 102 cm, Werkverzeichnis: 671/1-3) entstanden auf der Grundlage von Pressefotos nach der Verhaftung von Gudrun Ensslin aus dem Sommer 1972. Richter reduziert dabei den Bildausschnitt auf den Oberkörper der Festgenommenen, die Situation ist nur durch den Schattenwurf an der Wand zu erahnen.
Die geringste Verwischung zeigt das Jugendbildnis (67 cm x 62 cm, Werkverzeichnis: 672-1), das die junge Ulrike Meinhof darstellt. Die Vorlage zu dem Bild ist vermutlich 1970 entstanden, Meinhof wirkt auf dem Gemälde aber deutlich jünger.
„Kein zweites Bild zeigt seine Figur in dieser Klarheit. […] Zwar ahnungsvoll, aber doch unbelastet jugendlich wirkt der Blick der jungen Ulrike Meinhof, die aus dem sie umfassenden Schwarz des Hintergrunds in den Betrachterraum schaut. Zeitlich den übrigen Motiven vorausliegend, signalisert der Blick träumerische Zuversicht. Wie in keinem zweiten Bild setzt sich die Figur gegen die Textur der Verwischung durch und signalisiert einen Rest an Unmittelbarkeit; eine Direktheit, die der Zyklus als Ganzes in seiner Thematisierung medialer Vermitteltheit von Geschichte negiert.“
Relativ klar zu erkennen ist auch der Plattenspieler (62 cm x 83 cm, Werkverzeichnis: 672-2). Er nimmt eine Sonderrolle in dem Zyklus ein. Mit aufgelegtem Tonarm scheint er einen Moment der Stille zu fixieren, tatsächlich aber ist er der „Katalysator für den tragischen Ausgang der Geschichte“; denn in ihm war die Pistole Baaders versteckt, und links vom Apparat befinden sich die Kabel, die Ensslin als tödliche Schlinge dienten.
Beerdigung (200 cm x 320 cm, Werkverzeichnis: 673) ist das größte Bild des Zyklus. Es zeigt die Beisetzung von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe auf dem Dornhaldenfriedhof in Stuttgart am 27. Oktober 1977. Die drei Särge sind in der Bilddiagonalen zu erkennen, umgeben von der anonymen Menge der Trauernden.
Festnahme 1 und Festnahme 2 (beide 92 cm x 126 cm, Werkverzeichnis: 674/1-2) beruhen auf Polizeifotos, die bei der Festnahme von Holger Meins, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe am 1. Juni 1972 in Frankfurt am Main entstanden und am 8. Juni 1972 im Stern veröffentlicht wurden. Man erkennt einen Garagenhof mit mehreren Fahrzeugen, darunter einen Panzerwagen der Polizei, von den verhafteten Terroristen ist nur Holger Meins auf dem zweiten Bild zu sehen.
Der Zyklus wurde zuerst 1989 unter Gerhard Storck im Museum Haus Esters in Krefeld ausgestellt. Im selben Jahr folgten Ausstellungen im Portikus Frankfurt am Main, Institute of Contemporary Arts London und Museum Boymans van Beuningen Rotterdam. 1990 wurden die Bilder im Saint Louis Art Museum, in der Grey Art Gallery New York, im Musée des beaux-arts de Montréal und in der Lannan Foundation Los Angeles gezeigt. Als Dauerleihgabe des Künstlers war der Zyklus danach mehrere Jahre im Frankfurter Museum für Moderne Kunst zu sehen, bevor er 1995 an das Museum of Modern Art in New York verkauft wurde. 2004 war der Zyklus Bestandteil der Ausstellung „Das MoMA in Berlin“ in der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Vom 5. Februar bis 15. Mai 2011 zeigte ihn das Bucerius Kunst Forum in Hamburg im Rahmen der Ausstellung Gerhard Richter. Bilder einer Epoche. Vom 18. Mai 2014 bis 7. September 2014 war er in der Fondation Beyeler in Riehen (Basel) zu sehen.

David Burke (Schauspieler)

David Burke (* 25. Mai 1934 in Liverpool) ist ein britischer Schauspieler.

David Burke studierte an der Royal Academy of Dramatic Art. Seit 1963 tritt er hauptsächlich in Fernsehserien und am Theater auf.
Bekanntheit erlangte er durch seine Darstellung des Dr. Watson in der Granada Television TV-Serie Die Abenteuer des Sherlock Holmes in den Jahren 1984 und 1985. Er stieg zum Ende des Jahres 1985 aus, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Ebenfalls wollte er ein Theaterangebot annehmen. Er selbst schlug Edward Hardwicke als Nachfolger für die Holmes-Serie vor, da Granada die Serie weiter produzieren wollte. David Burke spielte den Watson in 13 Episoden an der Seite von Jeremy Brett als Sherlock Holmes. Werner Ehrlicher synchronisierte Burke in dieser Serie.
In der Serie Spooks lieh Werner Ziebig ihm seine Stimme.
Im März 2012 erscheint in Deutschland Die Frau in Schwarz, ein Hammer-Horror-Film mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle. Burke übernahm die Rolle des PC Collins.
Burke ist mit der Schauspielerin Anna Calder-Marshall verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn Tom Burke ist ebenfalls Schauspieler. In einer Episode von Inspector Lynley standen sie gemeinsam vor der Kamera.

Carl Anton Larsen

Carl Anton Larsen (* 7. August 1860 in Østre Halsen, Norwegen; † 8. Dezember 1924 im Rossmeer, Antarktis) war ein norwegischer Walfänger und Antarktisforscher. 1904 gründete er den Ort Grytviken auf Südgeorgien.

Nach dem Besuch der Schule fuhr er bereits mit 14 Jahren zur See und war 1895 Kapitän eines Walfängers. Als Kapitän der Jason leitete er von 1892 bis 1894 eine Expedition in die Antarktis. Vom Rande der Antarktischen Halbinsel mitgebrachte Fossilien höherer Pflanzen bewiesen, dass in Antarktika früher ein wärmeres Klima geherrscht hatte. Später war er der Kapitän der Antarctic, mit der die Schwedische Antarktisexpedition unter Otto Nordenskjöld 1901 bis 1903 in die Antarktis gelangte. Das Schiff wurde im Weddellmeer vom Eis zerdrückt und sank. Die Mannschaft musste auf der Paulet-Insel unter schwierigsten Bedingungen überwintern.
1904 gründete Carl Anton Larsen in Buenos Aires die erste antarktische Walfanggesellschaft Compañía Argentina de Pesca S.A. (deutsch: Argentinische Fischereigesellschaft-AG) mit argentinischem, norwegischem und britischem Kapital, die von Grytviken auf Südgeorgien operierte.
Auf sein Betreiben wurde 1913 eine norwegisch-lutherische Kapelle in Grytviken errichtet. .
1923 setzte er das erste Walfang-Fabrikschiff, die Sir James Clark Ross, in der Antarktis ein. Bis zu einer Gesetzesänderung um 1931 waren zahlreiche Ausländer für die Gesellschaft tätig, unter anderen der deutsche Kapitän Otto Kraul.
Das an der Ostküste der Antarktischen Halbinsel gelegene Larsen-Schelfeis wurde nach ihm benannt, ebenso wie der Larsen-Gletscher und Mount Larsen im ostantarktischen Viktorialand sowie der Larsen-Kanal. Der deutsche Arzt und Forschungsreisende Ludwig Kohl-Larsen (1884–1969) war Carl Anton Larsens Schwiegersohn.

Hohlspiegelmikrofon

Hohlspiegelmikrofone werden zur Richtungsfindung (Lokalisation) von Geräuschen eingesetzt. Sie sind im Prinzip wie Parabolantennen aufgebaut, wobei der Detektor durch ein Mikrofon ersetzt wird. Ihr Einsatz erfolgt häufig in Aeroakustik-Windkanälen mit offener Messstrecke. Meist wird hierbei die Schallabstrahlung von Straßenfahrzeugen oder Flugzeugen untersucht. Daneben gibt es meistens kleinere, handgehaltene Systeme, die zum Beispiel für Abhörmaßnahmen verwendet werden.

Für Parabolspiegel wird das Mikrofon so positioniert, dass es im Schnittpunkt der reflektierten parallel einfallenden Schallstrahlen liegt. Möchte man die Ortungsgenauigkeit erhöhen, so ist die Verwendung eines Ellipsoidspiegels vorteilhaft. Beim Ellipsoidspiegel befindet sich das Mikrofon im Brennpunkt direkt vor dem Spiegel, im anderen der Messpunkt auf dem zu untersuchenden Objekt. Wenn der Messabstand nicht zu klein ist, können auch Parabolspiegel auf einen Messpunkt fokussiert werden, indem das Mikrofon dementsprechend positioniert wird. Der im Bild gezeigte Parabolspiegel mit 1,2 m Durchmesser kann zum Beispiel durch eine Erhöhung des Mikrofonabstands von der Spiegeloberfläche um 50 Millimeter auf eine Schallquelle in 7 Meter Abstand fokussiert werden. Weitere Vergrößerungen des Mikrofonabstands von der Spiegeloberfläche erlauben in diesem Falle Messabstände bis hinab zu etwa vier Meter.
Die Signalverstärkung eines Hohlspiegelmikrofones gegenüber einem Mikrofon mit Kugelcharakteristik ist frequenzabhängig. Die geringsten Verstärkungen erfolgen im unteren Frequenzbereich. Größere Verstärkungen können dort nur mit größeren Spiegeldurchmessern erreicht werden. Auch die räumliche Auflösung wird umso besser, je größer der eingesetzte Spiegel ist.
Einige Systeme sind mit mehreren, auf einer Ebene dicht beieinander angeordneten Mikrofonen ausgerüstet, sodass jedes dieser Mikrofone auf einen anderen Messpunkt auf dem Messobjekt fokussiert ist. Dies ermöglicht die gleichzeitige Vermessung einer gesamten Fläche, ohne, dass das Hohlspiegelmikrofon umgesetzt werden muss.
Die ersten Hohlspiegelmikrofone waren militärische Entwicklungen. Von etwa 1916 bis 1930 entstanden zum Beispiel an der englischen Küste mehrere Beton-Konstruktionen, die dazu dienten, feindliche Luftschiffe und Flugzeuge bereits hören zu können, bevor sie in Sichtweite waren. Die bekanntesten unter ihnen auf dem ehemaligen Stützpunkt der Royal Air Force Denge bei Dungeness und in Hythe in Kent können heute noch besichtigt werden. Weitere Systeme sind beispielsweise in Sunderland, Redcar, Kilnsea in Holderness, am Selsey Bill bei Selsey und auf Malta zu finden.
Auch Konstruktionen, die die Schallstrahlen nicht in einem Punkt fokussierten, sondern ähnlich einem Hörrohr durch Mehrfachreflexionen wirken, wurden militärisch eingesetzt. Derartige Systeme zur Luftabwehr waren zum Beispiel auch in Japan (Japanische Kriegstuba) und bei der deutschen Wehrmacht (als „Ringrichtungshörer RRH“) im Einsatz. Aus den USA sind ähnliche Anordnungen – jedoch in kleinerer Ausführung – bekannt, die zur Ortung von Nebelhörnern von Schiffen dienen sollten („Topophone“ von Prof. Alfred M. Mayer von 1880). Meist wurden diese Systeme jedoch direkt abgehört und enthielten keine Mikrofone.
Hohlspiegelmikrofon in einem aeroakustischen Windkanal (FKFS, Stuttgart)
Handgehaltenes Hohlspiegelmikrofon.
Hohlspiegelmikrofone in Denge
4,5 Meter hohes Hohlspiegelmikrofon aus Beton bei Kilnsea Grange, East Yorkshire, Großbritannien. Vor der Öffnung ist das Rohr zur Befestigung des Mikrofons zu erkennen.

Spinellus fusiger

Dieser Artikel wurde aufgrund von formalen und/oder inhaltlichen Mängeln in der Qualitätssicherung Biologie zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologie-Artikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden.
Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Biologie-Artikel.
Spinellus fusiger auf einem Helmling
Spinellus fusiger, auch als Helmlingsschimmel bekannt, ist ein weit verbreiteter Jochpilz der Ordnung Mucorales.
Die Fruchtkörper sind strahlenförmig transparent haarig mit schwarzem Kopf. Die Hyphen, die das Sporangium tragen, sind einfach, und sie tragen die Filamente, auf denen die Zygosporen sind. Er wächst parasitisch, besonders auf Helmlingen. Er wächst durch ihren Hut, und die Sporangien verteilen sich schließlich durch Wind und Wetter. Seine Sporangien enthalten Mikro-Konidien, von denen eine einzige aufgrund seines Homothallismus genügt, um ein neues Myzel zu bilden.
1818 wurde er erstmals beschrieben von Christian Gottfried Ehrenberg unter dem Namen Mucor rhombosporus. Nach mehreren Umbenennungen kam der heutige Name im Jahr 1875 von Philippe Édouard Léon Van Tieghem.

Georgi Michailowitsch Schtschennikow

2 Stand: 24. Juni 2015
Georgi Michailowitsch Schtschennikow (russisch Георгий Михайлович Щенников; * 27. April 1991 in Moskau, UdSSR) ist ein russischer Fußballspieler, der als Linksverteidiger spielt. Er ist der Sohn des Olympiasiegers im Gehen, Michail Anatoljewitsch Schtschennikow.

Georgi Schtschennikow durchlief die Jugendteams des ZSKA Moskau und kam 2009 in einem Spiel im Russischen Pokal gegen den Torpedo Moskau zu seinem Profi-Debüt, im gleichen Jahr gewann er zusammen mit dem ZSKA Moskau auch diesen Wettbewerb. Er galt als eine der Neuentdeckungen des Jahres und kam in der Premjer-Liga 2009 und 2010 für ZSKA auf jeweils 25 Einsätze.
Georgi Schtschennikow ist seit 2009 ein Teil der russischen U-21-Mannschaft und seit 2012 der Nationalmannschaft.
Igor Akinfejew | Alexei Beresuzki | Wassili Beresuzki | Aleksandrs Cauņa | Alan Dsagojew | Roman Eremenko | Mário Fernandes | Alexander Golowin | Sergei Ignaschewitsch | Georgi Milanow | Ahmed Musa | Kirill Nababkin | Amir Natcho | Bibras Natkho | Kirill Pantschenko | Roman Schirokow | Georgi Schtschennikow | Carlos Strandberg | Sergei Tkatschjow | Zoran Tošić | Sergei Tscheptschugow | Wiktor Wassin | Pontus Wernbloom
Trainer: Leonid Slutski

Peyton List (Schauspielerin, 1998)

Peyton Roi List (* 6. April 1998 in Florida) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Model. Am besten bekannt ist sie durch die Rolle der Holly Hills im zweiten und dritten Teil der Literaturverfilmung der Buchreihe Gregs Tagebuch und durch den Film 27 Dresses indem sie die jüngere Version von Katherine Heigls Figur Jane Nichols spielte. Zudem spielt sie als Emma Ross in den Fernsehserien Jessie (2011–2015) und Camp Kikiwaka (seit 2015) eine der Hauptrollen.

Peyton List wurde in Florida geboren und zog im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie nach New York. Sie hat zwei Brüder: Spencer, ihr Zwillingsbruder und Phoenix. Sie lebt momentan in Kalifornien.
Sie begann ihre Karriere mit Gastauftritten in den Fernsehserien Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt und All My Children. Im Jahr 2008 spielte sie im Film 27 Dresses die jüngere Version von Katherine Heigls Figur Jane Nichols. Im selben Jahr war sie als Tochter von Frances O’Connor in vier Episoden der von ABC produzierten Fernsehserie Cashmere Mafia zu sehen. 2010 hatte sie einen Auftritt an der Seite von Robert Pattinson im Film Remember Me – Lebe den Augenblick. Zudem war List in dem Fantasy-Abenteuerfilm Duell der Magier und dem Fernseh-Horrorfilm Secrets in the Walls zu sehen. Sie hatte außerdem Auftritte in mehreren Werbespots.
Sie spielte in der zweiten Verfilmung Gregs Tagebuch 2 – Gibt’s Probleme? der Buchreihe Gregs Tagebuch die Rolle der Holly Hills, den Schwarm von Greg Heffley (Zachary Gordon). Im dritten Teil der Verfilmung Gregs Tagebuch 3 – Ich war’s nicht!, welcher 2012 veröffentlicht wurde, tritt List erneut in ihrer Rolle auf. Von 2011 bis 2015 war sie an der Seite von Debby Ryan in der Disney Channel Original Serie Jessie, in der sie ein 13-jähriges Mädchen namens Emma Ross spielt, zu sehen. Die gleiche Rolle übernimmt sie seit Juli 2015 auch in dem Jessie-Spin-off Camp Kikiwaka.

Grundloch

Als Grundloch wird in der Fertigungstechnik der untere Teil eines Sacklochs mit Gewinde bezeichnet (siehe Abbildung).
Es ist technisch zu aufwendig, ein Gewinde bis auf den Grund zu schneiden. Arbeitet man mit herkömmlichen Werkzeugen, so verbleibt nach der Erstellung eines Gewindes in einem Sackloch stets noch das „Grundloch“. Das Grundloch entsteht durch die Spitze des Bohrers, die einen kegelförmigen Grund hinterlässt. Dieser Bereich ist nicht nutzbar, weil man in diesen Bereich kein Gewinde schneiden kann. Hinzu kommt noch, dass Gewindebohrer über einen sogenannten Anschnitt verfügen. Die Zähne des Gewindebohrer sind im Bereich der Spitze abgeflacht und schneiden kein vollständiges Gewinde. Die Gewindebereiche in der Nähe des Grundes sind deshalb ebenfalls nicht nutzbar.
Ähnlich verhält es sich bei geriebenen Löchern. Der Anschnitt der Reibahle verhindert ein Reiben bis auf den Grund der Bohrung.
Ein Kernloch zur Vorbereitung für ein Sackloch-Gewinde muss also um die Grundlochtiefe größer sein, als die benötigte Gewindetiefe. Das Maß dafür hängt von dem verwendeten Gewindebohrer und dessen Anschnitt ab.

Corsiaceae

Corsia
Die Corsiaceae sind eine Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Lilienartigen (Liliales). Sie enthält drei Gattungen mit 25 Arten.

Corsiaceae sind krautige Pflanzen, mit Rhizomen oder knollenähnlichen Wurzeln als Überdauerungsorgane. Die oberirdischen Pflanzenteile sind unverzweigt. Die drei bis sieben wechselständig angeordneten, eiförmigen Blätter sind auf Schuppenblätter reduziert, drei- bis siebennervig und bis zu 5 Zentimeter lang. Nebenblätter fehlen.
Die einzeln stehenden, dreizähligen, endständigen Blüten sind zygomorph. Bei Corsia sind Griffel, Narbe und Staubbeutel zu einem Gynostemium verwachsen. Bis auf die einhäusig getrenntgeschlechtige (monözische) Art Corsiopsis chinensis der monotypischen Gattung Corsiopsis haben alle Arten zwittrige und ausgeprägt protandrische Blüten. Die sechs ein- oder dreinervigen Blütenhüllblätter sind frei, stehen in zwei Kreisen und sind unterschiedlich geformt. Ein Perigonblatt des äußeren Kreises ist größer als die übrigen und ist (ähnlich den Orchideen) als Labellum ausgebildet, das bei Corsia-Arten am Ansatz mit einem charakteristischen Kallus versehen ist. Es sind zwei Kreise mit je drei fertilen Staubblättern vorhanden. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen, mit einem Griffel und drei Narben.
Es werden Kapselfrüchte gebildet, die etwa 25 bis 100 Samen enthalten. Die winzigen, geflügelten Samen sind längs gefurcht und werden wahrscheinlich durch den Wind verbreitet (Anemochorie) .
Alle Arten der Familie haben die Photosynthese aufgegeben und bilden dementsprechend kein Chlorophyll mehr, stattdessen leben sie myko-heterotroph. Ihr Xylem ist nicht perforiert.
Die Gattung Corsia ist beheimatet in Neuguinea, strahlt jedoch vereinzelt bis auf die Salomonen, den Bismarck-Archipel und Queensland aus. Arachnitis findet sich in Südamerika und auf den Falklandinseln, Corsiopsis in Südchina. Die Mehrzahl der Corsiaceae lebt unter feuchten, heißen Bedingungen in humosen Böden, beschattet von dichter Vegetation.
Die Familie umfasst drei Gattungen, von denen zwei monotypisch sind: Boiss.
Die Corsiaceae wurden zwar bereits von Beccari vorgeschlagen, die Gattungen wurden aber lange zu den Burmanniaceae gestellt, erst Schlechter trennte sie 1905 wieder als eigene Familie ab . Molekulargenetische Untersuchungen konnten jedoch nachweisen, dass die Corsiaceae polyphyletisch sind. Zwar lagen von Corsiopsis keine Daten vor, Arachnitis und Corsia sind jedoch demzufolge nicht einmal nahe verwandt. Corsia steht demzufolge Campynema nahe und Arachnitis den Thismiaceae und im weiteren den Burmanniaceae .
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Nachweise angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:

MyZeil

Das MyZeil ist ein Einkaufszentrum in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Es ist Teil des Gebäude-Ensembles Palais Quartier und bildet dessen Zugang zur Einkaufsstraße Zeil. Es wurde am 26. Februar 2009 von der damaligen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth feierlich eröffnet.

Das MyZeil wird auf sechs Stockwerken mit einer der längsten Fahrtreppen Deutschlands (46 Meter, Ruhrmuseum Zeche Zollverein 68 Meter) erschlossen. Die Gesamtbruttofläche unter dem mit rund 3.200 dreieckigen Glaselementen überwölbten Gebilde beträgt 77.000 Quadratmeter, auf den Einzelhandel in den unteren drei Geschossen entfallen etwa 52.000 Quadratmeter. Ankermieter sind im Kellergeschoss ein Rewe-Markt (Lebensmittel), Anson’s (Herrenausstatter mit vielen führenden Modelabels) auf drei Teilgeschossen und im dritten/vierten Obergeschoss Saturn (Elektronik- und Haushaltsgeräte-Markt) auf 7500 Quadratmetern. In den oberen Etagen befindet sich ein „Gastro-Boulevard“ mit Restaurants, ein Fitnessclub (Fitness First) mit Höhenschwimmbad und ein Spiele- und Betreuungsbereich für Kinder. Die insgesamt fast 100 Läden waren zur Eröffnung zu etwa 97 Prozent vermietet, jedoch noch nicht alle bezogen. Der Quadratmeterpreis soll dabei bis zu 485 Euro betragen.
Der Architekt ist Massimiliano Fuksas aus Rom. Für die Tragwerksplanung der Stahl-Glaskonstruktion ist das Ingenieurbüro Knippers Helbig aus Stuttgart verantwortlich. Regenwasser aus den fast 6000 Quadratmetern großen Dachflächen wird gesammelt, gereinigt und dem Brauchwasserkreislauf des Hauses zugeführt. Anfang 2008 wurde der Rohbau des Einkaufszentrums abgeschlossen und mit dem Innenausbau begonnen.
Der Entwurf weist einige konstruktive Schwächen auf. So musste etwa der Haupteingang im Winter mit Hilfe eines provisorischen Portals vor herabfallendem Eis und Schnee geschützt werden. 2013 wurde der Eingangsbereich überarbeitet, so dass nun ein festinstalliertes Dach den Eingang schützt.
Den Namen MyZeil stellte der Investor am 10. November 2008 im Beisein der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth der Öffentlichkeit vor. Der Name betone die historischen Wurzeln des Standortes und lasse sich zudem auf Deutsch wie auf Englisch ähnlich aussprechen. Die Oberbürgermeisterin bezeichnete die Namensgebung als „geradezu genial“. Nach einer Welle von teils heftiger Kritik, die sich unter anderem in Leserbriefen in der lokalen Presse äußerte, teilte der Investor am 24. November nochmals ausdrücklich mit, dass er an der Namensgebung festhalte.
Wegen des großen Andrangs wurden Besucher an den ersten Tagen nach der Eröffnung nur schubweise eingelassen. Nach zwei Wochen wurde die Marke von einer Million Besuchern überschritten.
MyZeil | Hessen-Center | Nordwestzentrum | Skyline Plaza | Zeilgalerie
Außerhalb Frankfurts: Isenburg-Zentrum (Neu-Isenburg) | Main-Taunus-Zentrum (Sulzbach)
50.1142688.6815279Koordinaten: 50° 6′ 51,36″ N, 8° 40′ 53,5″ O